Etliche Wahlkreise ohne Direktkandidatinnen

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dpa/lsw
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Schwetzingen/Stuttgart. Bei der Landtagswahl am 14. März gibt es in 10 von 70 Wahlkreisen keine Möglichkeit, eine Frau direkt zu wählen. In mehr als 10 Prozent der Wahlkreise haben alle bereits im Landtag vertretenen Parteien plus der Linken ausschließlich Männer aufgestellt. Die Wahlkreise sind Schwetzingen, Lörrach, Ravensburg, Ehingen, Heidenheim, Rastatt, Sinsheim, Calw, Kehl und Ulm.

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Insgesamt hat sich aber der Frauenanteil unter den Nominierten erhöht. Er beläuft sich auf ein knappes Drittel. "Es ist gut, dass mehr weibliche Kandidaten an den Start gehen", sagte die Chefin des Landesfrauenrates, Anja Reinalter. Sie bedaure hingegen, dass es noch zehn Wahlkreise ohne Kandidatinnen gebe. "Ich frage mich, wie die Vielfalt der Gesellschaft in diesen Wahlkreisen im Landtag abgebildet werden kann."

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