Blaulicht

Entwarnung nach großer Suchaktion nach Frau und Kind auf dem Neckar

Von 
Sophia Zang
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Über 100 Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei, Polizei, Feuerwehr mit Tauchern und DLRG mit Wasserrettungshunden haben in der Nacht den gesamten Bereich an Land und auf dem Wasser abgesucht. © Priebe

Neckargemünd. Ein herrenloses Boot auf dem Neckar hat am Sonntagabend einen Großeinsatz von Feuerwehr und DLRG in Neckargemünd ausgelöst. Wie die Polizei am späten Abend mitteilte, sollen in dem Boot zuvor eine Frau und ein Kind gesehen worden sein. Später trieb das Gefährt leer auf dem Neckar. Das meldeten mehrere Zeugen fast zeitgleich.

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Suchaktion

Herrenloses Boot löst Großeinsatz auf dem Neckar aus

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Um sicherzustellen, dass keine Personen in Gefahr sind, wurde mit über 100 Einsatzkräften der Wasserschutzpolizei, Polizei, Feuerwehr mit Tauchern und DLRG mit Wasserrettungshunden der gesamte Bereich an Land und auf dem Wasser ergebnislos abgesucht. Weitere Ermittlungen haben schließlich ergeben, dass die Frau und das Kind mit ihrem Standup-Board nach einer kleinen Tour wieder an Land gegangen waren und ihr Board nachhause getragen haben.

Zwischen dem unbesetzten Kanu, an dem keine Hinweise auf Personen an Bord vorhanden waren und den gemeldeten Personen mit dem zweiten Boot bestand kein Zusammenhang, so die Polizei weiter. Frau und Kind konnten wohlbehalten zuhause angetroffen werden.

Die Wasserschutzpolizei bittet nun nach weiteren Zeugenhinweisen auf das Kanu.

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Ein herrenlos treibendes Kanu wurde im Zusammenhang mit der Suchaktion bei Neckargemünd am späten Sonntagabend durch Passanten und Einsatzkräfte zwischen der Eisenbahnbrücke und der Friedensbrücke auf dem Neckar aufgefunden. Die Beamten stellten es sicher, der Besitzer konnte bisher nicht ausfindig gemacht werden.

Beschreibung des Kanus: vom Hersteller Seaworld in den Farben Weiß und Dunkelrot, Länge: 4,20, Breite: 0,80, Zweisitzer; auffällig ist laut Polizei eine großflächige Leckabdichtung mit hellbraunem Packband am rechten vorderen Teil des Bootes.

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Dieses Kanu wurde sichergestellt. © Wasserschutzpolizei Heidelberg

Die Wasserschutzpolizei Heidelberg sucht in diesem Kontext nach Zeugen, die Angaben zur Herkunft des Bootes machen können. Hinweise bitte unter der Rufnummer: 06221/13748-3.

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