Justiz

Einigung im Mannheimer Hess-Prozess unklar

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dpa/lsw
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Mannheim. Im Prozess um mögliche Unregelmäßigkeiten bei der ehemaligen Leuchtmittelfirma Hess AG soll es am Mittwoch (10.00 Uhr) in Mannheim erneut um eine Verständigung gehen. In der vergangenen Woche hatte das Landgericht einen Vorschlag für die mögliche Verständigung unterbreitet. Dabei wurde unter anderem vom Vorsitzenden Richter aufgezeigt, welche Strafrahme bei einem Geständnis zu erwarten sei.

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Den beiden angeklagten Männern werden vor dem Landgericht Mannheim unter anderem Marktmanipulation und Kreditbetrug vorgeworfen. Bisher war die Frage nach dem Strafmaß für die beiden ehemaligen Chefs auch der Knackpunkt mit Blick auf eine Verständigung. Ob die Angeklagten auf den Vorschlag eingehen oder nicht, könnte sich am Mittwoch weisen. Grundsätzlich sei für den Verhandlungstag unter anderem auch die Vernehmung des ersten Zeugen geplant. Die zwei Ex-Vorstände der Hess AG in Villingen-Schwenningen sollen 2011 und 2012 laut Anklage (Az: 25KLs 635 Js 1962/13) vor dem Börsengang Berichte über die Ertragslage des Konzerns geschönt haben.

Die Vorwürfe lauten gemeinschaftliche Verletzung der Buchführungspflichten, Marktmanipulation, schwere Untreue, Kreditbetrug und unrichtige Darstellung nach dem Handelsgesetzbuch.

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