Justiz Drogen per Paket: Zweieinhalb Jahre Haft

Von 
Michaela Roßner
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Heidelberg. Die Urteilsverkündung hörte sie ohne ihre 25 und 30 Jahre alten Mitangeklagten: Das Heidelberger Landgericht hat im Prozess um kiloweise per Paket verschicktes Marihuana auch das dritte Mitglied einer mutmaßlichen chinesichen Bande zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Sie war wegen eines Coronafalls in der Justizvollzugsanstalt nicht zum ersten Verkündungstermin erschienen, da sie unter Quarantäne stand. Die beiden Komplizen waren bereits am 5. Februar zu sechs beziehungsweise zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden.

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Alle drei sollen als Mitglieder einer Bande von Spanien aus Betäubungsmittel in nicht geringer Menge gehandelt und nach Deutschland sowie in andere europäische Länder geschickt haben. Die Anklagebehörde wirft ihnen unter anderem vor, drei Adressen in Heidelberg mit mehr als 30 Paketen beliefert zu haben. Die letzten Pakete stellten verkleidete Kripobeamte zu - und ließen die Handschellen klicken. Die nun verurteilte 24-jährige soll unter anderem Lieferungen überwacht sowie das Geld entgegengenommen und verwaltet haben.

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Redaktion Redakteurin Redaktion Metropolregion/Heidelberg