Pandemie - In den Impfzentren in Heidelberg, Weinheim und Sinsheim bekommen Impflinge die digitalen Nachweise

„CovPass“ wird ab Montag ausgegeben

Von 
Red
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Ein Mann scannt mit einem Handy ein Dokument für den Digitalen Impfnachweis. Der CovPass ist ein zusätzliches Angebot, der gelbe Ausweis gilt weiter. © dpa

Rhein-Neckar. Der digitale Impfnachweis geht auch in der Region an den Start: Ab Montag, 14. Juni, werden im Zentralen Impfzentrum (ZIZ) Heidelberg sowie den Kreisimpfzentren (KIZ) Weinheim und Sinsheim für Impflinge digitale Nachweise ausgegeben. Wie der Rhein-Neckar-Kreis am Freitag mitteilte, können diese dann durch einen QR-Code der entsprechenden Smartphone-Apps (CovPass oder CoronaWarn-App) ausgelesen werden, so dass man den gelben Impfpass nicht mehr dabei haben muss. Das digitale Zertifikat sei ein kostenloses zusätzliches Angebot zum gelben Impfausweis, der als Dokument weiterhin seine Gültigkeit behält.

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350 000 Spitzen gesetzt

Wie das Sozialministerium in Stuttgart mitteilt, bekommen Bürgerinnen und Bürger, die bereits beide Impfungen in den Impfzentren erhalten haben, den digitalen Nachweis in den nächsten Wochen automatisch per Post zugeschickt. „Unsere Impfzentren können diese digitalen Zertifikate nachträglich leider nicht ausstellen. Angesichts der durch unsere drei Impfzentren bereits über 350 000 erfolgten Impfungen wäre das ein deutlicher zusätzlicher und nicht vertretbarer Mehraufwand für unser Personal, der nicht zu unseren Aufgaben als Betreiber dreier Impfzentren gehört. Unsere Aufgabe ist der reibungslose Ablauf der Impfungen selbst“, erklärt Doreen Kuss, Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, der das ZIZ und die beiden KIZ im Auftrag des Landes betreibt.

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„Wir bitten bereits vollständig geimpfte Personen, die die Ausstellung eines digitalen Impfnachweises wünschen, nicht in unseren Impfzentren vorstellig zu werden, sondern die postalische Zusendung abzuwarten oder andere Möglichkeiten zum Erhalt des digitalen Impfnachweises zu nutzen,“ appelliert Christoph Schulze, ärztlicher Leiter der Impfzentren des Kreises. Außerdem stellen laut Sozialministerium ab 14. Juni auch erste Apotheken bundesweit nachträglich digitale Impfzertifikate aus. Teilnehmende Apotheken könne man nach Informationen des Bundes in den kommenden Tagen online unter „mein-apothekenmanager.de“ finden.

Praxen voll ausgelastet

Voraussetzung sei die Vorlage des vollständigen Impfnachweises mit dem gelben Ausweis oder eine gleichwertige Bescheinigung in Kombination mit einem amtlichen Lichtbildausweis. Auch Arztpraxen werden die digitalen Impfzertifikate ausstellen können, sowohl für die Menschen, die durch den Arzt geimpft wurden, als auch für andere.

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Die dafür notwendige Softwarelösung steht laut Auskunft des Sozialministeriums derzeit allerdings noch nicht zur Verfügung. „Erst ab Mitte Juli sollen auch die Arztpraxen technisch in der Lage sein, das Impfzertifikat auszustellen. Bis dahin sind die Praxen mit Impfungen vollständig ausgelastet“, betont eine Kreissprecherin.

Info: www.mein-apothekenmanager.de

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