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Kriminalität - Vermehrt Anrufe von falschen Ärzten

Betrüger unterwegs

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Besonders Senioren sind beliebte Opfer von Trickbetrügern. (Symbolbild) © dpa

Sinsheim. Die Masche ist immer ähnlich: Die Betrüger melden sich per Telefon bei ihren Opfern und behaupten, Arzt oder Ärztin des Sinsheimer Krankenhauses zu sein, in dem ein naher Angehöriger läge, der schwer an Covid-19 erkrankt sei. Um denjenigen zu retten, müsste ein Schweizer Medikament besorgt werden, das sehr teuer ist. Verlangt wird daher bis zu 30 000 Euro oder Schmuckstücke als Pfand. Mit solchen Schockanrufen versuchen Betrüger derzeit in Sinsheim, ältere Frauen um ihre Ersparnisse zu bringen. Wie das Polizeipräsidiums Mannheim am Dienstag meldete, wurden alleine von 10 bis 14.30 Uhr acht Anrufe gemeldet.

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Glücklicherweise erkannten alle Frauen den Betrugsversuch, legten auf und informierten die Polizei. Allerdings sei es nicht ausgeschlossen, dass weitere Personen in Sinsheim von denselben Betrügern angerufen wurden, betonte die Polizei. oder noch werden.

Telefonate schnell beenden

Die Polizei rät dringend, Telefonate, bei denen es zu ungewöhnlichen Forderungen und unglaubwürdigen Schilderungen kommt, so schnell wie möglich zu beenden. Zudem solle man sich am Telefon niemals auf Geldforderungen einlassen – und nie Geld an angebliche Boten oder Beauftragte übergeben.

Bei Unsicherheiten sollten die Angerufenen schnellstmöglich Angehörige oder Bekannte anrufen, um die Geschichte zu überprüfen oder Unterstützung zu finden. Auch die Polizei ist über die Telefonnummern der zuständigen Dienststellen jederzeit ansprechbar. Auch der Notruf – 110 – darf in diesen Fällen angerufen werden, hieß es weiter. 

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