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Bahn will mit Zentralrat beim Thema Antiziganismus aufklären

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dpa/lsw
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Heidelberg/Berlin. Die Deutsche Bahn will in Sachen Aufklärung und Sensibilisierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Thema Antiziganismus eng mit dem Zentralrat Deutscher Sinti und Roma zusammenarbeiten. "Diskriminierung und Antiziganismus haben bei der Deutschen Bahn keinen Platz", sagte Bahn-Chef Richard Lutz laut einer Mitteilung am Freitag. Demnach hatte bereits am Mittwoch in Berlin ein Treffen zwischen der Bahn, dem Vorsitzenden des Zentralrats sowie dem Beauftragten der Bundesregierung gegen Antiziganismus stattgefunden.

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Hintergrund des Treffens ist nach Darstellung des Zentralrats ein rassistisch motivierter Vorfall in einem ICE auf dem Weg von Basel nach Berlin Anfang April. Eine Gruppe von 34 Roma soll im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe von Bundespolizisten und Sicherheitspersonal der Bahn gezwungen worden sein, den Zug zu verlassen. Das Zugpersonal habe ihren Flüchtlingsstatus angezweifelt. Damit hätten die Roma kein Recht auf Gratisfahrten. Ende März soll zudem im Bahnhof Mannheim Roma der Zugang zu einem Rückzugsraum verwehrt worden sein.

Der Vorsitzende des Zentralrats mit Sitz in Heidelberg, Romani Rose, dankte Lutz laut der gemeinsamen Mitteilung für das Gespräch. Der Zentralrat sei davon überzeugt, dass es sich nicht um strukturelle Diskriminierung bei der Bahn handele, sondern um Einzelfälle, die gleichwohl aufgeklärt werden müssten. Dies habe die Bahn zugesichert.

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