Gegen 14 Uhr alles weg

900 Impfdosen in 90 Minuten verabreicht – Interessenten sollen Anfahrt abbrechen

Von 
Kai Plösser
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Auf einem Tisch in einer Hausarztpraxis stehen Spritzen neben Ampullen mit dem Covid-19 Impfstoff des schwedisch-britischen Pharmakonzerns AstraZeneca. © Nicolas Armer

Speyer. Bei einer Impfaktion gegen das Coronavirus sind in Speyer am Sonntagvormittag in rund eineinhalb Stunden etwa 900 Impfdosen verabreicht worden. Darüber informierte die Stadtverwaltung. Insgesamt standen bei der "Drive-Through-Impfung" an einem Supermarkt in der Auestraße 1.500 Impfdosen des Herstellers Astrazeneca zur Verfügung. Gegen 14 Uhr waren dann alle Dosen verabreicht, wie die Organisatoren mitteilten. Die Aktion war eigentlich bis um 16 Uhr geplant und hatte um 9 Uhr begonnen. Bereits gegen 11.30 Uhr teilte die Polizei auf Twitter mit, dass sich die Aktion dem Ende zuneigt.  

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Bereits vor dem Impfstart waren alle Hauptverkehrsstraßen in Speyer mit Wartenden zugeparkt. Der Verkehr inklusive des Personennahverkehr, kam in diesem Bereich komplett zum Erliegen. Die Rückstauungen dehnten sich teilweise auf die B9 bis zu A61 aus. Die Abfahrt Speyer Nord Speyer wurde daher kurzfristig gesperrt und der Verkehr abgeleitet.

Wegen der Impfaktion waren in der Stadt wegen des hohen Andrangs Vekehrsbeeinträchtigungen entstanden. Diese lösten sich nach Polizeiangaben gegen 13.30 Uhr allmählich auf. Es hatte sich zwischenzeitlich ein erheblicher Rückstau im Bereich Auestraße, Wormser Landstraße und angrenzenden Straßen gebildet. Auf Twitter wurden die sich noch auf der Anreise befindlichen Impfinteressenten bereits am frühen Vormittag von der Polizei gebeten, die Anfahrt nach Speyer abzubrechen. 

Einsatzkräfte von Stadt und Polizei waren vor Ort, um auf die Situation zu reagieren, so ein Polizeisprecher. Bei der Impfaktion war jeder Impfwillige ohne Anmeldung und Termin eingeladen, sich vor dem Coronavirus schützen zu lassen. Insgesamt waren die Impfanwärter laut Polizei sehr diszipliniert und entspannt. Lediglich bei den Personen, die trotz einer Wartezeit von bis zu vier Stunden nicht mehr zum Zuge kamen, waren die Emotionen "doch sehr deutlich zu sehen", so die Beamten vor Ort.

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