Tötungsdelikt im Rhein-Pfalz-Kreis 64-jähriger Werkstatt-Besitzer tot aufgefunden

Von 
Bernhard Zinke
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Symbolbild © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Rhein-Neckar. Ein Tötungsdelikt im Rhein-Pfalz-Kreis beschäftigt Polizei und Staatsanwaltschaft. Der Polizei sei bereits am Montagmorgen gegen 9.30 Uhr ein toter Mann in einer Werkstatt gemeldet worden, heißt es in einer am Mittwochmittag verbreiteten, sehr kurzen Presseerklärung. Bei dem Verstorbenen handele es sich um den 64-jährigen Besitzer der Werkstatt. Eine Obduktion ist bereits durchgeführt. Todesursache sei ein "zentrales Regulationsversagen". Im Obduktionsbericht sei angegeben, dass das Opfer eines nicht natürlichen Todes aufgrund einer äußeren Ursache gestorben sei, ergänzte der Leitende Oberstaatsanwalt Hubert Ströber auf Nachfrage dieser Redaktion. Worin diese äußere Einwirkung bestanden habe, wollte Ströber allerdings nicht näher ausführen, um nicht Täterwissen in Umlauf zu bringen.

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Die Auffindesituation und das Ergebnis der Obduktion ließen auf ein Tötungsdelikt schließen, so die Staatsanwaltschaft Frankenthal und das Polizeipräsidium Rheinpfalz in der gemeinsamen Prresseerklärung. Weitere Auskünfte wollte die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht geben.

Ungenannt bleibt demnach nicht nur die Kommune, in der die Tat geschehen ist, sondern auch, wer die Polizei alarmiert hat, wie der Werkstattbesitzer zu Tode gekommen ist, die näheren Umstände der Auffindesituation und um welche Art Werkstatt es sich handelt. Es werde "unaufgefordert nachberichtet", hieß es.

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Autor Stellvertretender Leiter der Redaktion Mannheim und die Region