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300.000 Euro Schaden bei Hofbrand in Neckargemünd

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© Priebe

Neckargemünd. Ein Brand auf einem Gutshof bei Neckargemünd (Rhein-Neckar-Kreis) hat die Einsatzkräfte am Donnerstag fast den ganzen Tag lang beschäftigt. Das Feuer war gegen 0.45 Uhr ausgebrochen. Der Brand entstand im Bereich einer Scheune, an und in der Heuballen gelagert wurden. Die Flammen breiteten sich so laut Polizei schnell aus. Die Scheune stand kurz danach lichterloh in Flammen und griff auch auf das angrenzende Wohnhaus über.

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Am späten Donnerstagnachmittag war das Feuer immer noch nicht gelöscht. Besonders problematisch: Die auf dem Dach des Wohnhauses installierte Photovoltaik-Anlage flammte wegen der starken Hitzeeinwirkung immer wieder auf. Deshalb gestalteten sich die Löscharbeiten und der Abbau der Anlage als sehr schwierig.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus dem gesamten Umkreis waren mit mehr als 100 Einsatzkräften vor Ort. Das Technische Hilfswerk (THW) hatte bis zu 80 Ehrenamtliche aus der gesamten Region zusammengezogen, um die Feuerwehr zu unterstützen, darunter 25 Mannheimer und Spezialisten aus Ladenburg mit einem Einsatzstellen-Sicherungssystem, das millimetergenau und dreidimensional Veränderungen an Gebäuden erkennt. „Der Hof ist teilweise einsturzgefährdet“, erklärte Zugführer Ben Wenker vom THW Mannheim, der als Leiter des anstrengenden Einsatzes zwischenzeitlich den Eberbacher Kollegen abgelöst hatte. „Wir müssen das Dach räumen und die Außenmauern sichern“, erläuterte er die Arbeit. Weil es immer noch Glutnester und daher ständig Rauchentwicklung gebe, müssten die THW-Mitglieder noch mit Schutzmaske und Filter arbeiten, anfangs sei sogar schwerer Atemschutz nötig gewesen. Das THW hatte auch die Logistik für die Einsatzstelle übernommen, etwa die Lieferung von Treibstoff für die Einsatzfahrzeuge und von Wasser.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 300 000 Euro. Verletzt wurde niemand. Brandexperten der Kripo ermitteln nun.

Verpackungsmaterial in Flammen

Ein weiteres Feuer ist am Donnerstagnachmittag in der Halle einer Verpackungsfirma in Bammental ausgebrochen. Wie die Polizei mitteilte, kam es in der Lagerhalle gegen 12.30 Uhr zu einer starken Rauchentwicklung. „Ersten Ermittlungen zufolge soll Verpackungsmaterial in Brand geraten sein“, so die Polizei weiter.

Die Feuerwehr konnte den Brand hier schnell löschen. Auch in Bammental waren mehrere Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden im Einsatz. Am Gebäude entstand kein Schaden, bei dem Feuer wurde niemand verletzt. Über die Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor.

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