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 Coronavirus - Immer mehr Varianten im Rhein-Neckar-Kreis 282 bestätigte Nachweise von Mutanten

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jei
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Proben werden auf Mutationen des Coronavirus untersucht. © dpa

Rhein-Neckar. Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises sind bis Dienstag in 282 Fällen Coronavirus-Varianten nachgewiesen worden. Das teilte das Landratsamt mit. Demnach wurde in 73 Fällen die britische Mutation B.1.1.7 und in 29 Fällen die südafrikanische Variante B.1.351 festgestellt. Bei allen anderen stehe der Nachweis, um welche Virus-Variante es sich handele, noch aus. Die Infektionen mit den Corona-Mutationen verteilen sich auf verschiedene Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis sowie auf die Stadt Heidelberg.

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„Für diese und andere Virus-Varianten gilt, dass sich der Schweregrad der Erkrankung und die Übertragbarkeit im Vergleich zum normalen Coronavirus möglicherweise verändern können“, heißt es in einer Mitteilung. Weiterhin bestehe das Risiko, dass die Wirksamkeit der aktuell verwendeten Impfstoffe gegen die neuen Varianten abnimmt, weil die durch die Impfung gebildeten Antikörper gegen das veränderte Virus schlechter schützen. Dies werde gerade in zahlreichen wissenschaftlichen Studien untersucht.

Inzidenz bei 24,2

„Gerade vor dem Hintergrund, dass wir bereits Nachweise von Coronavirus-Varianten in Einrichtungen der Kindertagespflege und im Bereich der Altenpflege festgestellt haben, ist die konsequente Einhaltung der AHAL-Regeln umso wichtiger“, sagt die Leiterin des Ermittlungsteams im Gesundheitsamt, Anne Kühn.

In Heidelberg wurden bislang insgesamt 3726 Corona-Infektionen gemeldet. Bis Dienstag stieg die Zahl um fünf neue Fälle. Akut infiziert sind derzeit 61 Personen. Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Universitätsstadt liegt aktuell bei 24,2. Seit Ausbruch der Pandemie sind 53 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. jei