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127 Tierbabys vor dem Tod gerettet - Minister Hauk lobt Arbeit der Kitzretter

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dpa/lsw
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Im dichten Grün ist das Kitz gut versteckt: Leider schützt der Instinkt die Tiere nicht vor menschlicher Technik – im Gegenteil. © Buchholz

Weinheim/Stuttgart. Allerorten engagieren sich Ehrenamtliche, um den Jungtieren einen guten Start ins Leben zu bescheren. So haben etwa die Kitzretter aus Weinheim mithilfe ihrer Drohne bislang 127 Tierbabys vor dem Tode bewahrt. Wenn Reh-Mütter im Frühling ihre Kinder zur Welt bringen, lauert auf ihre im hohen Gras abgelegten Kitze eine tödliche Gefahr: Die Bauern mähen ihre Wiesen und erwischen nicht selten die süßen Tierchen. Damit das nicht passiert, gehen Kitzretter mit Drohnen auf Streife, um die Jungtiere zu orten, zu sichern und sie nach der Mahd wieder mit den Ricken zusammenzuführen.

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"Die Arbeit von ehrenamtlichen Kitzrettern, Landwirten und Jägern ist wichtig und sinnvoll", sagte Agrarminister Peter Hauk (CDU) in Stuttgart. Die Akteure müssten sich zusammenschließen. Überdies gehöre der Schutz der Kitze zur guten fachlichen Praxis. Der technische Fortschritt mit Drohnen und Wärmebildkameras helfe dabei. Der Bund fördere die Anschaffung solcher Geräte für diesen Zweck.

Nach Schätzungen der Wildtierstiftung werden 50 000 bis 100 000 Kitze im Jahr getötet.

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