Gesundheit Heidelberger Blutspendezentrale ruft zu Spenden auf

Von 
Till Börner
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Bluttransfusionen sind bei vielen medizinischen Behandlungen notwendig. © dpa

Heidelberg. Der Bedarf nach Blut ist groß, die Spendenbereitschaft aber gering. „Unsere Lagerbestände sind niedrig“, sagt Dr. Cornelia Wolf, die die Blutspendezentrale am Institut für Klinische Transfusionsmedizin und Zelltherapie (IKTZ) in Heidelberg leitet. Operationen, Transplantationen oder die Behandlung bösartiger Tumore sind aber nur dank Transfusionen möglich. Auch wenn es bei Geburten zu Komplikationen kommt oder infolge eines Unfalls kann fremdes Blut Leben retten. Anlässlich des Weltblutspendetages bietet das IKTZ am Freitag, 12. Juni, erweiterte Öffnungszeiten an. Von 8 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 18 Uhr ist die Blutspendezentrale auf dem Campus im Neuenheimer Feld geöffnet – und empfängt die freiwilligen Spender mit besonderen Sicherheitsmaßnahmen. „Bereits im Eingangsbereich werden Masken ausgehändigt, eine Händedesinfektion wird durchgeführt, die Temperatur gemessen und wesentliche Informationen bezüglich eines Corona-Risikos abgefragt. Erst dann darf die Spendezentrale betreten werden“, teilt das IKTZ mit.  

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„In den Hochzeiten der Pandemie war die Spendenbereitschaft überwältigend und der Verbrauch an Blutprodukten niedriger, weil weniger Operationen durchgeführt wurden“, so Wolf. Inzwischen hätte die Bereitschaft aber deutlich nachgelassen, während der Bedarf wieder ansteige. Hinzu kommt, dass in den Sommermonaten und der Schulferienzeit generell weniger Menschen ihr Blut geben. „Wir brauchen dringend mehr Spenden“, appelliert Wolf daher an die Bevölkerung.

Um den Andrang am Freitag zu entzerren und die Sicherheitsabstände einhalten zu können, bittet das IKTZ alle Spendenwilligen online unter www.iktz-hd.de einen Termin zu vereinbaren.

 

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