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Zweifelhafte Moral

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Zum Thema Claudia Roth und Antisemitismus:

Ob das großflächige Banner eines indonesischen Künstlerkollektivs auf der Documenta nun als antisemitisch zu bezeichnen ist oder nicht, dazu werde ich mich nicht äußern. Äußern möchte ich mich jedoch zu der Vorsitzenden der Empörungsindustrie, Claudia Roth, inzwischen zur „Kulturstaatsministerin“ aufgestiegen. Mit welcher Kompetenz bleibt allerdings ein Geheimnis.

Sie war natürlich entsetzt über den Vorfall in Kassel. An einem Tag empört sich Claudia Roth über Antisemitismus in Deutschland. Am nächsten begrüßt sie freundschaftlich mit einem kumpelhaften „High Five“ Handabklatschen den iranischen Politiker und Israel-Hasser Ali Laridschani, der 2007 in München die Holocaust-Leugnung seines Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad verteidigte. Laridschani ist der Mann, mit dem die grüne Claudia Roth in Teheran plaudert oder den sie in Belgrad „freudig strahlend“ begrüßt. Im Bundestag lässt sie jedoch keine Gelegenheit aus, mit den Parlamentskollegen auf das Existenzrecht Israels zu pochen. Bei der grünen Moralpolitikerin Claudia Roth ist es mit Moral und Anstand doch nicht so weit her. Damit ist sie in ihrer Partei aber nicht allein.

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Von
Michael Groß
Ort
Schriesheim
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