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Zwei Eiffeltürme für einen Radweg

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Zum Artikel „Die derzeit wichtigsten Baustellen in Mannheim“ vom 12. August:

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3,5 Jahre – eine lange Zeit in der Baugeschichte einer Stadt. Zwei Eiffeltürme könnte man da bauen oder drei Empire-State-Buildings. In Mannheim reicht es immerhin für einen Fahrradweg in der Augusta Anlage. Da bleibt dann nur zu hoffen, dass unsere vorausschauenden Stadtplaner (Stichwort: Stadthaus N 1) bedacht haben, dass während der Bauzeit noch Fußgänger die Anlage überqueren beziehungsweise betreten wollen und Oststadt und Schwetzingerstadt (zum 60. Jahrestag des Mauerbaus) nicht über Jahre hinweg faktisch voneinander getrennt werden.

 

Verlängerung auf die A 656

Dass nach Abschluss dieses Mammutprojekts ein großer Teil der Fahrradfahrer nach wie vor den Gehweg benutzen werden (Beispiele: Bismarckstraße, Friedrichsring etc.) und die Fußgänger, als schwächstes Glied der Kette, keinen Vorteil durch eine Fahrradspur haben, lässt das Ganze als reine „Symbolbaustelle“ erscheinen. Hauptsache im Trend der Zeit (wenn schon nicht in der Zeit) – auch durch ganz offensiv betriebene Behinderung des Autoverkehrs anhand der Verödung einer weiteren wichtigen Hauptverkehrsader. Man sollte vielleicht erwägen, den Fahrradweg über die A 656 bis nach Heidelberg zu verlängern (Bauzeit: circa 30 Jahre), da könnte man sich wenigstens den naturzerstörenden Radschnellweg am Neckar (er)sparen.

 

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Jörn Hoffmann
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