Zur „Letzten Generation“

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Zum Kommentar „Einfach nur schäbig“ vom 17. Dezember:

Sehr geehrter Herr Serif, vielen Dank für Ihren Kommentar zum Thema Umgang der Politiker mit der „letzten Generation“ im Vergleich zum Thema Reichsbürger. Ich muss vorweg stellen, dass ich die Aktionen der „letzten Generation“ keineswegs in Ordnung finde. Wenn man, aufs Auto angewiesen, und auf dem Weg zur Arbeit ist, finden solche Aktionen wie Festkleben auf der Straße bei den betroffenen Pendlern natürlich keinen Anklang. Und die Bilderaktionen finde ich persönlich dämlich.

Da verstehe ich schon eher, dass man Flughäfen blockiert, denn da gibt es Handlungsbedarf. Es muss niemand übers Wochenende zum Shoppen nach New York fliegen und Inlandsflüge müssen meines Erachtens auch nicht sein. Doch diese Gruppe mit der RAF zu vergleichen, ist eine Frechheit. Eine Demokratie muss Protest aushalten, auch wenn es ihr nicht in den Kram passt. Anders dagegen beim Thema Reichsbürger. Das sind nicht nur ein paar Spinner. Wer Waffen hortet und einen Umsturz plant, der ist eine Gefahr für unsere Demokratie. Aber der Staat war schon immer auf dem rechten Auge blind.

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Jutta Knapp
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Walter Serif hat wieder zugeschlagen! Dieses Mal ist die „letzte Generation“ unter seinem Schutzmantel! Er findet es schäbig, wenn Politiker (und Medienvertreter!) die Aktivisten kriminalisieren, „nur“ weil sie den Verkehr lahmlegen, Rettungseinsätze behindern, Flüge verhindern oder millionenwertige Kunstwerke mit Kartoffelbrei bewerfen. Kurzum, Herr Serif findet das putzig. Da kann ich nur sagen: „Heute stehen wir am Abgrund, morgen sind wir einen Schritt weiter.“
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Werner Ehret
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Mannheim
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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3hXHABW 

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