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Zur Diskussion um Winnetou

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Zum Artikel „Verlag zieht ,Winnetou’-Kinderbücher zurück“ vom 23. August:

Inzwischen sind wir es ja gewohnt, dass uns Randgruppen unter dem Deckmäntelchen der Meinungsfreiheit unter anderem ihre Verhaltensweisen und ihren Sprachgebrauch aufzwingen und uns ebendiese Meinungsfreiheit nehmen möchten. 14 Prozent Gendernde reden der Mehrheit ein, ihre Sprache sei männlich dominiert und unzeitgemäß. Regionale Volksvertreter bestimmen, welche Lieder auf Volksfesten (nicht) gehört werden dürfen. Bestimmte Gruppen wollen uns vorschreiben, wie wir uns (nicht) ernähren dürfen. Landespolitiker wollen vorgeben, wie wir uns waschen sollen, wieder andere, wo wir überall Energie sparen sollen, vollkommen außer Acht lassend, zum Beispiel wie viel Sprit ihre eigene Dienstwagen-Nobelkarosse oder der Familienflieger der Bundeswehr nach Sylt frisst.

Nun dürfen Jugendliche keine Winnetou-Bücher mehr lesen, weil das Wort „Indianer“ darin vorkommt. Eine Minorität nötigt wiederholt die Mehrheit. Political-hyper-correctness! Gut, dies ist eben Meinungsfreiheit (oder deren Missbrauch?). Als viel prekärer erachte ich die Tatsache, dass sich bestimmte Institutionen diesem Minderheiten-Mainstreaming kritik- und bedingungslos anschließen.

Die Öffentlich Rechtlichen gendern sich zu Tode. Die „freie“ Presse schließt sich dem an. Wir sollen über permanente Impulssetzung umerzogen werden. Infolge fehlender Zivilcourage benennen Apotheker ihre Mohrenapotheke um. Und nun zieht der renommierte Ravensburger-Verlag ein Kinderbuch mit der Begründung der kolonialistischen und rassistischen Prägung zurück. Ist dies nun die moderne Form der Bücherverbrennung? Irgendwie hatten wir das alles doch schon einmal

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Das Leben ist kein Ponyhof. Pferdebücher für Kinder geben ein verfälschtes Realitätsbild und führen den Mädchen ein klischeehaftes und fragwürdiges Rollenbild der Frau vor. Ich fordere die Rücknahme sämtlicher Kinder-Pferdebücher vom Markt.

Außerdem gehören auch alle anderen Tierbücher auf den Prüfstand. Was soll die Darstellung niedlicher Schweinchen angesichts der Zustände in Mastbetrieben und Schlachthöfen. Und übrigens: Tiere können gar nicht sprechen!

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Manfred Zeiß
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Wenn man denkt, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo beziehungsweise immer derselben Seitenschneider etwas Dümmeres. Jetzt springt also auch die ARD auf den Zug der „Moralisten“auf. Gerade die tiefe Freundschaft zwischen Winnetou und Old Shatterhand zeigt ja in den Erzählungen, dass Toleranz und Vielfalt zwischen verschieden Kulturen möglich ist!

Dass eine kleine Minderheit in unserem Land so viel Einfluss auf mittlerweile nahezu alles, was erlaubt und verboten ist, gewonnen hat, ist erschreckend. Wir hatten in Deutschland schon zwei Mal Denk- und Sprechverbote, wollen wir uns das wirklich noch mal bieten lassen?

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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3R35OHs

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