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Leserforum Zum Verkehrsversuch in Mannheim

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Fahrradbügel sowie Pflanzkübel nehmen in Kunststraße und Freßgasse nun den Raum ein, der zuvor als Parkplatz genutzt wurde. Fahrzeuge können nur noch in Ladezonen parken. © Christian Schall

Jutta Schroth, Mannheim

Zum Kommentar „Verkehrsversuch in Mannheim ist ein sehr riskantes Vorhaben!“ vom 31. Januar:

Nun erklingt er wieder, der unverwüstliche Evergreen „Verkehrsversuch gefährdet die Erreichbarkeit der City“. Und der „Mannheimer Morgen“ singt munter mit. Erreichbarkeit der City? Wann waren die Redakteurinnen und Redakteure zum letzten Mal an einem ganz normalen Wochentag in der Kunststraße? Spätestens ab dem Nachmittag schiebt sich eine Fahrzeugkolonne im Schneckentempo die komplette Kunststraße entlang. An manchen Tagen geht der Rückstau bis zum Toulonplatz.

Nachmittags schnell mal was in der Stadt erledigen? Mit dem Auto Fehlanzeige. Vielleicht sollten wir endlich einen neuen Refrain schreiben: „Mit dem Verkehrsversuch die Erreichbarkeit des Einzelhandels in der Stadt verbessern“! Wenn der Durchgangsverkehr die Quadrate meidet, weil es zu umständlich wird, Sperrungen zu umfahren, dann ist die Innenstadt für Kundinnen und Kunden erreichbar.

Dann sind zum Beispiel auf der beliebten Strecke von der Kurt-Schumacher-Brücke kommend die Parkhäuser kurz vor dem Paradeplatz schnell anzufahren und die Geschäfte in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Und jetzt singen alle mit...

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Jutta Schroth, Mannheim
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Karl Manhart, Mannheim

Die geplante, neue „Verschönerung“ der Innenstadt hat endlich zu einer Reaktion der Einzelhändler geführt. Was schon lange abzusehen war, wird nun diskutiert.

Den Grünen-Planern fällt nichts anderes ein, als die Zufahrten und das Parken gewollt rigoros zu erschweren, ohne den Schaden für die Anwohner zu beachten. Auf Dauer führt dies alles zu der von denselben Laien-Politikern beklagten Verödung der Stadt und erhöht die Gereiztheit zwischen den Autofahrern und Radlern.

Natürlich hat Herr Bürgermeister Specht durch die Erhöhung der Parkausweise und Parkgebühren und die vermehrten/erhöhten Bußgelder mehr Einnahmen, die jedoch den Schaden der Geschäfte durch Umsatzeinbußen und die verringerten Steuereinnahmen der Stadt bei Weitem nicht ausgleichen. Selbst mit den umstrittenen Falschparker-Anzeigen verschiedener Bürger, die als Spitzel Herrn Specht willkommen sind und die Politessen „entlasten“, helfen dabei wenig, sondern verstärken die Entzweiung der Gesellschaft beziehungsweise Bürger nur noch mehr.

Die vom Grünen-Stadtrat gewollten Einschränkungen haben bereits jetzt schon zu einer „Flucht“ der Autofahrer ins Rhein-Neckar-Zentrum und zu anderen Zentren außerhalb Mannheims geführt.

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