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Zum Umgang mit Corona

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Ein Symbol auf der Intensivstation für Corona-Patienten am Sana Klinikum Offenbach weist auf den Covid-Bereich hin.

Zum Thema Corona:

Bundeskanzler Scholz hat das Auslaufen vieler Corona-Maßnahmen am 20. März verteidigt und dies richtigerweise mit der Lage in den Krankenhäusern begründet, die seit Wochen als wenig dramatisch bezeichnet werden kann. Niemand würde auf die Idee kommen zu behaupten, dass die Corona-Pandemie beendet ist. Aber nach zwei Jahren, in denen alle Bürger die Möglichkeit hatten, sich bis zu drei Mal impfen zu lassen (was für mich selbstverständlich war), sollte man endlich dazu übergehen, Corona als eine Krankheit zu behandeln, die nicht verschwindet und mit der wir leben müssen.

Die meist milden Verläufe von Covid 19-Infektionen rechtfertigen schon vor dem Hintergrund, dass fortlaufende Maßnahmen irgendwann von Gerichten gekippt werden würden, den Wegfall von Zugangs-und Kontaktbeschränkungen. Bedauernswert finde ich daher, dass geplante Feste ohne Berücksichtigung sich abzeichnender Lockerungen weiterhin abgesagt werden.

Im Fall der Messe „Wein am Dom“ in Speyer wird diese Absage von den Organisatoren als konsequent bezeichnet. Was ist daran konsequent, ein Fest unter freiem Himmel (!) abzusagen, wenn zu dem angedachten Zeitpunkt Veranstaltungen wieder ohne jegliche Einschränkungen (insbesondere Zugangs- und Kontaktbeschränkungen) stattfinden könnten? Der Verweis der Veranstalter, den Blick auf das kommende Jahr zu richten, wirkt auf mich wie aus dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“.

Wenn man nach diesem Motto weiter verfährt, wird es so bis zum Jahr 2030 weitergehen. Sollte nicht jeder Bürger für sich selbst entscheiden dürfen, wo er hingeht und welche Risiken er eingeht? Notfalls auch mit einer Maskenpflicht in den Bereichen, in denen es an der frischen Luft eng werden könnte.

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Oliver Dosdall
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Die Zahlen steigen trotz aller Vorschriften (Maskenpflicht und so weiter) ständig. Lockerungen gab es nicht wirklich. Deshalb könnte man alle Maßnahme abschaffen, denn die Zahlen steigen so oder so. Wenn alle Sportstadien mit zigtausend Zuschauern belegt sind und Zuschauer sowie Spieler keinerlei Regeln einhalten müssen, können auch alle Maßnahmen wegfallen. Ich frage mich, woher die vielen Neuinfizierten täglich kommen und habe so langsam meine Zweifel, ob das alles der Wahrheit entspricht.
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Petra Rothmeier
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