Zum Thema Carl-Benz-Stadion

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Das Carl-Benz-Stadion beim Spiel in der 3. Liga SV Waldhof Mannheim gegen SpVgg Bayreuth. © Michael Ruffler

Zum Thema Carl-Benz-Stadion:

Thema Stadion! Was für mich interessant wäre, ist die Frage wo will man denn während dem Bau spielen? Weiterhin im CBS, welches angeblich nicht die Auflagen erfüllt? Gibt es einen Ausweichort? Hoffenheim oder Sandhausen? Alles Fragen bei denen man sich vom arroganten Schwaben antworten wünscht, aber statt Antworten, obwohl vielleicht gibt es ja mal wieder eine peinliche YouTube Fragerunde, gibt es nur das Fingerpointing auf die Stadt, es wirkt fast ein wenig respektlos. Wie sieht das Konzept denn aus? Bislang hat man immer nur gehört, dass Logen wichtig sind. Aber was ist mit dem „normalen Fan“ was mit dem Ultra? Gibt es hier ein Konzept? Wie soll alles finanziert werden? Wer sitzt in der Stadion GmbH? Fragen über Fragen! Aber vielleicht muss sich der neue OB ( Riehle oder Specht) ja mit dem Thema gar nicht weiter befassen, wenn es am Ende sportlich in diesem Jahr nicht reicht, dennoch bleibe ich dabei, die Hausaufgaben liegen auf Seiten des SVW und nicht „nur“ bei der Stadtverwaltung.

 

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Moritz Lechleitner
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Alzey
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Die Deutsche Fußball Liga gewährt dem SV Waldhof beim Aufstieg erst dann Zutritt zur 2. Liga, wenn die Flutlichtanlage im Carl-Benz-Stadion für 800 000 Euro komplett saniert ist! Dazu müssen LED-Leuchten mit über 1000 Lux installiert werden, damit die Qualität bei Fernsehübertragungen stimmt. Das hat nichts mehr mit traditionellem Fußball zu tun, sondern eher mit einer Hollywood-Glitzer-Show! Darüber hinaus wird der Etat der Stadt Mannheim belastet und es bliebe noch weniger Geld für beispielsweise Sportvereine, Schwimmbäder etc. übrig.

Deshalb schlage ich vor, anstelle einer Komplettsanierung der Flutlichtanlage nur die alten Strahler gegen konventionelle neue und stärkere auszutauschen. Das müsste doch für unter 800 000 Euro möglich sein?! Wenn die Strahler dann nur eingeschaltet werden, wenn es unbedingt nötig ist, dann wäre das auch umweltfreundlicher als LEDs plus Komplettsanierung. Hier sollte auch der Sportbürgermeister mit der Deutschen Fußball Liga sprechen und um Entgegenkommen bitten. Schließlich ist die finanzielle Situation der Kommunen in den letzten Jahren nicht besser geworden.

 

 

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Siegfried Lang
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Mannheim
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Der Waldhof nennt sich gerne Arbeiterverein oder wie es neudeutsch heißt: workingclass Football. Doch wie passt diese Haltung zum Präsidenten, für den Logen bei einem Neubau die oberste Prämisse hat? Bernd Beetz, der gerne mit dem Privatjet zu Auswärtsspiele fliegt und die Heimspiele mit dem Ferrari anfährt, will wohl endlich Gewinne mit dem Verein erzielen, der ihm ja so eine Herzensangelegenheit ist. Seltsam nur, dass man dann weder mit einem konkreten Angebot noch mit fannahen Themen versucht, die Stadt zu überzeugen.

Nein man droht, damit einen anderen Standort aufzusuchen. Schiebt der Stadtführung den schwarzen Peter zu. Diese muss sich tatsächlich überlegen, ob man die immensen Kosten wirklich verantworten kann und will. In meinen Augen sollte man diese Entscheidung den Bürgern überlassen. Nicht durch die Wahl des neuen Oberbürgermeisters, sondern durch einen Bürgerentscheid. Warum? Weil es eine Investition ist, die auf keinste Weise mit dem Nationaltheater oder dem Bau der SAP Arena vergleichbar ist.

Man investiert hier in ein Projekt eines Milliardärs, der mitbestimmen möchte. Der die Hebel am liebsten in der Hand haben möchte und sicherlich auch den ein oder anderen Sitz in einer Stadionbetriebs GmbH haben möchte. Daher ist ein Bürgerentscheid in meinen Augen alternativlos. 

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Sina Ballmann
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Leimen
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Das Interview mit Herrn Beetz und Herrn Kompp macht mich wütend. Vorab: Ich bin seit Jahrzehnten treuer Fan des SV Waldhof, habe als Kind die Erstligazeit in Ludwigshafen miterlebt, und wir haben als Familie seit Jahren Dauerkarten auf der Haupttribüne im Carl-Benz-Stadion.

Der SVW ist seit Gründung – und das meine ich im absolut positiven Sinne – ein Arbeiterverein und ein Verein der „kleinen Leute“. Das macht den Charme und das Image des Vereins aus. Leute, die ihr Leben lang den Verein unterstützen und ihn durch alle Höhen und Tiefen begleiten, sind sein wichtigstes Potenzial.

Wir brauchen hier keine „Luxus-Fans“, die in ihrer Loge Champagner trinken und Häppchen essen und für die das Geschehen auf dem Rasen oft nur zweitrangig ist. Daher hoffe ich sehr, dass der neue OB – wer auch immer die Wahl gewinnt –, der Gemeinderat und vor allem die treuen Fans Herrn Beetz klarmachen, dass sein Weg nicht gewünscht ist und nur eine Sanierung/Ausbau des Carl-Benz-Stadions in Frage kommt – von dem ökologischen Unsinn des (unnötigen) Abrisses eines funktionsfähigen Stadions und dem (unnötigen) Neubau ganz zu schweigen.

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Ulrich Münch
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Mannheim
Datum

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3L1TAys 

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