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Zum Krieg gegen die Ukraine

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Ein Gebäude auf dem von der Regierung der Volksrepublik Donezk kontrollierten Gebiet im Osten der Ukraine ist nach einem Beschuss beschädigt.

Zum Thema Ukraine-Krieg:

Der Bericht „Ukraine-Krieg weckt schmerzhafte Erinnerungen“ vom 19. März hat mich sehr bewegt. Ich bin 1951 geboren und somit ein Nachkriegskind. Kinder, die im Krieg geboren wurden oder als Kinder den Zweiten Weltkrieg erlebten, nennt man die vergessenen Kinder, da sie keine Kindheit hatten, sondern Krieg hautnah erlebt haben. Es gibt schöne Bücher von einer Sabine Bode, die mir sehr geholfen haben, um meine Kindheit zu verstehen.

Meine Eltern, Großeltern, Urgroßeltern sowie Anverwandte mussten während des Zweiten Weltkriegs aus dem damaligen Jugoslawien fliehen. Als Donauschwaben wurden sie verkauft oder erschossen. Nach wechselnden Auffanglagern landeten sie in einem kleinen Ort in der Pfalz. Sie wurden aufgeteilt auf verschiedene Bauernhöfe. Diese wollten die Flüchtlinge nicht. Mein Vater kam oft nach Schlägereien nach Hause. Ich als Kleinkind durfte nicht in den Kindergarten. In der Schule wurde ich von den Kindern gehänselt und ausgelacht, man beschimpfte mich mit den übelsten Worten.

Was ich damit sagen möchte, dass die Menschen sich vom Verhalten Flüchtlingen gegenüber verändert haben. Ich bin froh, dass die Menschen in diesen schweren Zeiten die Menschen aus dem Russlandkrieg in Deutschland und vielen anderen Ländern aufnehmen und ihnen helfen. Ich habe und werde es nie verstehen, dass ein einziger Mensch so viel Leid und Unglück über die Menschheit bringen kann. Ich kann keine Nachrichten schauen, ohne dass Tränen und Wut in mir aufkommen, man ist als einzelner Mensch total hilflos.

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Rosa Franck
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Mannheim
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Jetzt wird also auch Teodor Currentzis moralisch bedrängt, Putins Krieg zu verurteilen. So schreibt der Autor Ihres Artikels „Currentzis und die Ukraine“ vom 19. März dazu, alle Welt äußere sich zu diesem Krieg, um dann darüber zu spekulieren, warum dieser Dirigent, wie vor ihm Valery Gergiev, es nicht tut. Muss, was „alle Welt“ tut, deshalb richtig und für alle verbindlich sein? Und müssen wir, die als Deutsche ohne Risiko ihre Meinung sagen dürfen, auf andere moralisch Druck machen?

Es war und ist beider gutes Recht, sich nicht zu äußern, jedenfalls in einem freien Land. Wer aus guten oder weniger guten Gründen schweigt, darf das. Das ist es doch auch, was uns von Putins Reich unterscheidet! Kampagnenhafte Angriffe auf Dirigenten, nur weil sie das Erwünschte nicht sagen, bis hin zu ihrer Verbannung aus unseren Konzertsälen, sind eine armselige Symbolhandlung. Ich deute sie als moralisierende Überkompensation des schlechten Gewissens, das bei uns offenbar viele plagt, die allzu lange in weltpolitischen Illusionen befangen waren. Das mag entlastend sein, den Ukrainern ist damit nicht geholfen.

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Peter Voß
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Baden-Baden
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Ganz Deutschland jammert über zu hohe Energiekosten, hauptsächlich bei Benzin, Gas und Öl. Gleichzeitig stoppt man North Stream 2 und will auch auf weitere Gaslieferungen aus Russland verzichten. Wen will man eigentlich durch Sanktionen bestrafen, Putin oder die deutsche und die russische Bevölkerung? Putin ist es doch egal, ob er seine Waffen mit Euro, US-Dollars, Yun oder Yen bezahlt. Abnehmer für seine Energien findet er immer.

Wir sind einfach noch nicht so weit, um auf Lieferungen aus Russland zu verzichten. Bestraft für Putins Krieg werden die Falschen. Deutschen Unternehmen verbietet man Geschäfte mit Russland und treibt sie in den Ruin, Russen in Deutschland verlieren ihre Arbeitsstellen und werden sogar verprügelt. Politiker, angefangen vom Bundespräsidenten bis zu Abgeordneten verlangen von uns Einschränkungen beim Verbrauch, wir sollten auch einmal frieren oder laufen. Ja, sie haben Dienstwagen und eine gut beheizte Dienstwohnung und im Winter bestimmt keinen kalten Hintern.

Die Lösung sollen eigentlich nach wie vor laut Verträge weiterhin Lieferungen aus Russland sein, bis wir davon unabhängig sind, was noch einige Jahre dauern dürfte und natürlich die baldige Beendigung des Krieges auch durch Diplomatie.

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Manfred Gayer
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Dossenheim
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Im Artikel „Politisch hat Russland versagt“ vom 9. März wurde Herr Bürgermeister Specht zur Situation der geflüchteten Menschen aus der Ukraine zitiert. Folgender Satz war zu lesen: „Es kommen überwiegend Frauen und Kinder, die wir bewusst von den überwiegend männlichen Geflüchteten aus afrikanischen Staaten separieren“. Wir sind irritiert und entsetzt über diese Aussage. Wir begrüßen die große Hilfsbereitschaft Mannheims bei Aufnahme und Unterbringung der Menschen aus der Ukraine, wehren uns aber entschieden dagegen, dass dabei rassistische Klischees anderen geflüchteten Menschen gegenüber zum Einsatz kommen.

Es ist begrüßenswert, Frauen und Kindern einen geschützten Raum zu bieten. Das ist eine Forderung, die auch das Bündnis „Sicherer Hafen Mannheim“ schon lange erhebt. Der Schutz beispielsweise geflüchteter Frauen aus afrikanischen Ländern ist leider in Mannheim bis jetzt nicht besonders thematisiert worden. Jetzt werden pauschal Männer aus „afrikanischen Staaten“ zu potenziellen Tätern erklärt, eine Aussage, die eine eindeutig rassistische Zuordnung beinhaltet.

Mannheim hat sich bis jetzt in der „Mannheimer Erklärung für ein Zusammenleben in Vielfalt“ gegen jede Form von Rassismus gestellt, und wir möchten eindringlich an diese Erklärung erinnern!

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Von
Anna Barbara Dell
Ort
Mannheim
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Wollen wir einen Weltkrieg wegen zwei korrupter Staaten? Die Ukraine und Russland zählen zu den korruptesten Staaten auf dieser Erde. Dem medialen und so beliebten ukrainischen Staatschef wird die Nähe zu bestimmten Oligarchen nachgesagt. Selenskyj taucht in den Panama Papers als einer der korruptesten der Regierungschef auf. Er hat anscheinend 44 Millionen auf dubiosen Offshore-Konten. Seine Wahl wurde von einem Oligarchen gesponsert, dem auch Fernsehsender gehören. Nach der Wahl wurde versucht, diesem Oligarchen eine zwangsversteigerte Bank zurückzugeben.

Was Selenskyj im Moment sehr geschickt versteht, ist „Social-Media Kriegsmarketing“, um von anderen Staaten Gelder und Waffen zu erhalten. Leidtragende sind, wie in jedem Krieg, die Bevölkerung, die Alten und die Kinder. Der Versuch, diesen Konflikt auf ganz Europa zu übertragen, gelingt nur dank der Leichtgläubigkeit/Naivität unserer Politiker und deren Lebenserfahrung. Kurz: Durch „Marketing“, wie es Konzerne betreiben, werden wir alle in einen Konflikt gesteuert, der uns unsere Existenz und unsere Leben kosten kann. Lassen wir di

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Von
Achim Seifert
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Mannheim
Datum

So schlimm die ganzen Vorgänge in der Ukraine sind, eins haben sie gezeigt. Das Wichtigste ist die Ernährung. Die Ackerflächen sind wichtig, genauso wie die Menschen, die sie bearbeiten und für das tägliche Brot sorgen.

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Von
Erwin Betz
Ort
Ladenburg
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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/34QVsHR und unter https://bit.ly/3wsG6of

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