Zum Esken-Interview

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Zum Interview mit Saskia Esken „Zuwanderung verstärken“ vom 30. Dezember:

Herr Gaugele stellt mit seiner Frage die These in den Raum, dass der Trend zur Frühverrentung daran liege, dass man mit 63 abschlagsfrei in Rente gehen kann. Bevor man eine solche Aussage trifft, sollte man sich vorher erstmal ernsthaft über dieses Thema kundig machen. Mit 63 konnte ohne Abschlag einzig der Jahrgang 1952 in Rente gehen. Jedes folgende Geburtsjahr musste jeweils zwei Monate länger arbeiten, um abschlagsfrei in Rente gehen zu können, das bedeutet, dass zum Beispiel der Jahrgang 1958 erst mit 64 ohne Abzüge in Rente gehen kann.

Ich finde es nicht sehr professionell, etwas zu einem Thema zu schreiben, über das man sich vorher nicht richtig informiert hat.

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Bernd Bauer
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Lampertheim
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„Zuwanderung verstärken“ fordert Frau Esken. Hört sich zuerst vernünftig an, da immer mehr Leute mit 63 in Rente gehen. Nur hat die Sache einen großen Haken, die Rentner haben fast ein Leben lang gearbeitet und eine Menge Erfahrung sammeln können, welche nicht so einfach zu ersetzen ist.

Auch kann ich Frau Esken erklären, warum jährlich über 700 000 Ausländer das Land wieder verlassen. Diese Menschen sind tatsächlich Fachkräfte, aber nach einer gewissen Zeit merken sie, dass Deutschland doch nicht das Wahre ist, niedrige Löhne, höchste Lohnnebenkosten, die teuersten Energiepreise, niedrigste Renten, teure Mieten, höchstes Steuerniveau. Nicht jeder ist so pflegeleicht, wie wir das waren.

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Lothar Maier
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Waghäusel
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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3Z00xVv

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Kommentar von
Peter Krebs, Rainer Schäfer
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