AdUnit Billboard

Pandemie Zu Corona und den Impfungen

Lesedauer
Ein Impfling zeigt seinen Termin für eine Booster-Impfung im Corona-Impfstützpunkt des Landkreis Vorpommern-Rügen in Stralsund.

Mannheim. "MM"-Leser über Erfahrungen mit Kontrollen, Solidarität in der Pandemie, Impfpflicht und Ärger über Impfverweigerer.

Mein erster Besuch im neuen SNP-Dome in Heidelberg bei einem Basketball-Bundesligaspiel der Academics hat mir folgende Erkenntnisse gebracht: Das ist eine tolle Halle mit guter Stimmung. Beim Thema Corona-Kontrollen können und müssen die Verantwortlichen dort aber noch einiges lernen und sollten sich vielleicht einmal beim großen Bruder SAP-Arena abschauen, wie das richtig gemacht wird.

Die mobilen Impfnachweis-Kontrollteams vor der Arena haben zwar den Impfnachweis gescannt, allerdings ohne zu kontrollieren, ob der Nachweis auch zur vorzeigenden Person passt. Das Armbändchen für den erfolgten Impfnachweis wurde mir dann in die Hand gedrückt, anstatt es mir anzulegen, so dass ich dieses ohne weiteres an eine ungeimpfte oder ungetestete Person hätte weitergeben können. Kontrolliert wurde das Armbändchen beim Einlass dann überhaupt nicht mehr – nur der Barcode meines Tickets war hier noch von Interesse.

Die Mängel gingen weiter in der Halle. Keine freien Sitze zwischen uns und anderen Besuchern, obwohl dies aufgrund des dezimierten Fassungsvermögens eigentlich logisch sein sollte und so auch in der SAP-Arena oder in den Kinos praktiziert wird. Ordner, welche auf die Einhaltung der Maskenpflicht hinweisen sollten, suchte man vergebens. Mit zwei oder drei Lautsprecherdurchsagen ist es hier leider nicht getan und dementsprechend war auch die „Disziplin“ einiger Besucher nicht sehr weit fortgeschritten. So verbrachten manche das gesamte Spiel mit der Maske unter dem Kinn.

Bei meinem letzten Besuch in der SAP-Arena stand nach dem Abstellen meines Bierbechers sofort ein Ordner neben mir und bat mich darum, doch bitte meine Maske wieder hochzuziehen. Fazit: Tolle Halle, aber die Umsetzung des Corona-Sicherheitskonzepts ist ein Witz und sollte schleunigst überarbeitet werden.

Versandform
Von
Christian Gaa, Mannheim
Ort
Datum
AdUnit Content_1
AdUnit Mobile_Pos2

Keine Kontaktverfolgung mehr durch Gesundheitsämter. Leider ist dies eine traurige Konsequenz des gesellschaftlichen Versagens bei den Impfungen. Nun sollte man wenigstens wieder verstärkt auf die Corona-Warn-App verweisen, um wenigstens unter den Vernünftigen die Kommunikation über Risiken zu erleichtern.
Versandform
Von
Klaus Wolf, Mannheim
Ort
Datum

Der „MM“ sollte darauf verzichten, Wirte wie Miriam Hirth zur 2G-Regel zu befragen. Es ist sicher nicht das Problem, dass Ungeimpfte jetzt einen teuren PCR-Test benötigen, um ein Lokal zu besuchen. Das Problem ist die Pandemie der Ungeimpften und die sich wieder füllenden Krankenhäuser. Die Geimpften haben schlicht genug von der Diskussion, wie denn den Ungeimpften die Teilhabe am öffentlichen Leben bequem und natürlich kostengünstig ermöglicht werden kann. Ganz einfach: Durch Impfung, die kostet sogar keinen Cent.

Geimpfte sollten endlich auf die Straße gehen und Solidarität und gesellschaftliche Verantwortung der Ungeimpften einfordern! Kluge Wirte und Veranstalter hatten die 2G-Regel bereits eingeführt, bevor die Warnstufe eintrat – und damit sicher Gäste wie mich gewonnen, die ausschließlich solche Restaurants besucht. Die beste finanzielle Situation hat Frau Hirth nämlich dann, wenn die Pandemie überwunden ist. Und das funktioniert eben nur durch eine hohe Impfquote. Also Frau Hirth, werben Sie dafür.

Versandform
Von
Dorothea Tilger, Mannheim
Ort
Datum

Ja, die Politik muss handeln. Da stimme ich Frau Bierlein in ihrem Kommentar zu. Nicht zustimmen kann ich allerdings ihrer Meinung, man müsse auch Geimpften wieder Beschränkungen auferlegen. Es wäre längst an der Zeit, dass eine Impfpflicht mindestens für medizinisches Personal, für Beschäftigte in der Altenpflege und für Lehrer und Erzieher eingeführt wird, wie in anderen Ländern auch! Ich wäre sogar für eine allgemeine Impfpflicht! Und Auskunftspflicht dem Arbeitgeber gegenüber! Die Boosterimpfungen müssen schnellstmöglich durchgeführt werden.

Ja, ich kann als Geimpfter sowohl angesteckt werden als auch andere anstecken, wenn aber der, den ich anstecke, geimpft ist, wird er zumindest keinen schweren Verlauf haben und auf der Intensivstation landen. Ebenso wenig wie ich, der ich als Geimpfter auch mit einem vergleichsweisen milden Verlauf rechnen kann, sollte ich mich tatsächlich infizieren.

Ich habe es satt von Menschen – auch in meinem Bekanntenkreis –, die ich als intelligent und verantwortungsvoll betrachtet habe, zu hören, dass man sich noch nicht impfen lassen will, beziehungsweise sich grundsätzlich nicht impfen lassen will! Ein Chorleiter, Lehrer, Altenpfleger, Krankenschwestern sind auch darunter! Kein Wunder, wenn dann in den Altenheimen (siehe Neckarau) solche Ausbrüche stattfinden. Unverantwortlich von solchem Personal und unverantwortlich von der Politik, die so etwas zulässt. Mit vermehrter Aufklärung ist bei solchen Sturköpfen nichts zu erreichen! In diesem Sinne, ja, die Politik muss handeln!

Versandform
Von
Angelika Cooper, Mannheim
Ort
Datum

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1