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Wallstadt auf dem Abstellgleis

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Zum Stadtteil Wallstadt:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, liebe Mannheimer. Ich bin jetzt 71 Jahre alt und wohnte seit 1957 in Wallstadt. Damals gab es noch zwei Säle im Ort, die den Vereinen zur Verfügung standen. Dann kam in den 1960er Jahren der Ortsteil Vogelstang. Nur dadurch hat man Wallstadt an das Verkehrsnetz (Straßenbahn-Haltestelle Kiesecker) angebunden. Vorher gab es nur die OEG! Schon in den darauffolgenden Jahren wurde die Stadt von der Interessensgemeinschaft Wallstadter Vereine wegen einer Bürgerhalle angesprochen. Jetzt hat die Situation solche Ausmaße angenommen, dass das Vereinssterben eines sehr alten, gewachsenen Vorortes vorprogrammiert und schon eingetreten ist.

Langsamer Verfall

Nun wird in den Ausbau Franklin reingebuttert – und Wallstadt steht wieder auf dem Abstellgleis. Ich selber war im schon „gestorbenen“ Musikverein knapp 30 Jahre aktiv und habe den Schlamassel des langsamen Verfalls miterlebt. Ich finde es eine Unverschämtheit, ein entsprechendes Projekt, auch mit Einbindung der Freiwilligen Feuerwehr, die mittlerweile ohne notwendige Räume auskommen müssen, wieder und wieder gaaanz hinten anzustellen. Buga muss sein, Luxusausbau und Investitionen in neuen Stadtteilen (z. B. Franklin) muss sein, aber die kleinen „ollen“ Wallstädter (eingemeindet seit 1929) müssen wieder außen vor bleiben!! Ich bin mal gespannt, ob ich (seit 2020 nicht mehr Wallstädterin) noch ein entsprechendes Projekt erlebe.

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