Vertrauen auf Kompromiss

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Leserbrief-Schreiber: Peter, Michaela Pfau
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Zum Artikel „Streit über Neubaupläne“ und zum Kommentar „Nicht mit der Brechstange“ vom 28. Januar:

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Auch meine Frau und ich wohnen am Erfurter Ring und haben uns sehr über den Kommentar von Herrn Thomas Schrott gefreut. Er trifft voll ins Schwarze. Der Ortsvorsteher, Dennis Schmidt, begrüßt wie die Anwohner den sozialen Wohnungsbau. Wir befürworten ausdrücklich den Kompromissvorschlag von ihm, die Wohnblöcke in Richtung Straßenbahn zu verschieben und davor Reihenhäuser zu bauen. Ergänzend erlauben wir uns hinzuzufügen, dass die GAG 30 Jahre „verschlafen“ hat. Die Gesellschaft hätte damals erheblicher billiger bauen können und hat auf Mietzins freiwillig verzichtet. Es kann aber nicht sein, dass der Vorstand der GAG die Verhältnisse von vor 30 Jahren zugrunde legt und den Status quo ignoriert.

Notfälle ausgeklammert

Die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner wird dadurch in die „Tonne getreten“. Haben die Verantwortlichen bei der GAG Notfälle ausgeklammert? Wie kommen Feuerwehr und Notarzt durch die voll geparkten Straßen? Was wäre denn, wenn der Vorstand der GAG in diesem Gebiet wohnen würde? Wir hoffen sehr, dass das letzte Wort seitens der GAG noch nicht gefallen ist und vertrauen auf eine wohlwollende Überprüfung des Kompromissvorschlages.

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/36Bt1Lq http://bit.ly/3cFJDWi