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Verlust für die Gemeindearbeit

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Zum Artikel „Reden nur noch über Geld, Geld, Geld“ vom 22. Februar:

In dem Artikel wird die Situation der Kirche im Allgemeinen und der Rheinauer Gemeinde im Besonderen richtig beschrieben, basierend auf den Informationen dieser Versammlung. Die Vorstellung von Kommunikation und Demokratie ist leider auf den agierenden Ebenen sehr unterschiedlich, wie sich bei der Versammlung herausstellte. Daher ist der Dissens zwischen der Mannheimer Stadtkirche und der Gemeinde vor Ort leider Realität. Und das nicht nur auf der Rheinau.

Ein Grund ist das ungerechte Ausspielen von Kindergartenplätzen gegen Belange der Gemeinden und Menschen im Stadtteil. Die jetzt verlorenen Räumlichkeiten stellen einen herben Verlust für die Gemeindearbeit und die Nutzung durch andere Vereine dar. Es handelt sich um eine Gemeinde mit mittlerweile rund 6000 Mitgliedern (vier Gemeinden wurden verschmolzen), da kann ein Raum für 80 Personen kaum einen Ersatz darstellen. Und richtig, es geht nur noch um Geld und nicht um die Kirchengemeinden. Dekan Hartmann sprach davon, dass vorhandene Räume auf der gesamten Rheinau zukünftig von allen genutzt werden müssten. Unter den Vereinen der Rheinau funktioniert dies, allerdings sind diese Kapazitäten bei weitem nicht ausreichend.

So wie die evangelische Gemeinde Rheinau der Stadt hilft, Kindergartenplätze zu schaffen, ist die Stadt jetzt auch in der Pflicht, Alternativen für die wegfallenden Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Stadtrat Thorsten Riehle hat durchblicken lassen, dass er sich dafür einsetzen wird. Die Politik ist mitverantwortlich für die entstandene Situation und auch in der Verantwortung, Lösungen anzubieten.

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Von
Michael Lange
Ort
Mannheim
Datum
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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3CDjann

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