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Verantwortungsloses Handeln

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Zum Artikel „Warum der GKM-Umbau zum Gaskraftwerk scheitern könnte„ vom 23. September:

Nachdem die CDU/CSU geführte Regierung und der Bundestag den Ausstieg aus der Kohleverstromung und Fernwärmeerzeugung auf Kohlebasis beschlossen hat, stellen sich viele die Frage, auch der „MM“, wo dann ab 2033/2035 der Strom und die Fernwärme herkommen sollen.

Die für diesen Beschluss verantwortlichen Politiker denken hier an den Bau von Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerken als Ersatz für die stillzulegenden Kohlekraftwerke. Die Eigentümer des GKMs sind wohl bereit, diesen Weg zu gehen, aber nur, wenn für den Bau und Betrieb Subventionen aus Steuermitteln bereitgestellt werden. Dies ist nachvollziehbar, denn die Kraftwerksbetreiber erhalten den durchschnittlichen Börsenstrompreis von drei Cent pro Kilowattstunde. Für diesen Kilowattstunden-Preis wird niemand ein neues Kraftwerk bauen und betreiben.

Gas ein fossiler Brennstoff

Jetzt fällt auch noch auf, dass nicht genügend große Gasleitungen zum GKM vorhanden sind. Gas ist wie Steinkohle ein fossiler Brennstoff. Die Frage, ob und wie viel CO2 im Vergleich zu einem hocheffizienten Kohleblock wie dem Block 9 des GKM eingespart werden kann, ist ebenfalls unklar. Die Regierung in Berlin beschließen massive Eingriffe in die Energieversorgung, ohne sich konkrete Gedanken gemacht zu haben, welche Auswirkungen diese Beschlüsse haben werden. Das kann man nicht als verantwortungsvolles Handeln bezeichnen. (Franz Grossmann, Mannheim)

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/33VqVW6

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