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Fußball Verantwortliche sollten Vorbilder sein

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Zum Artikel „Tritte, Rudel und ein Wettlauf mit der Zeit“ vom 13. 9.:

Seit mehr als 30 Jahren nicht mehr in Mannheim wohnhaft, habe ich das Interesse an Stadt und Sport, unter anderem am SV Waldhof, nicht verloren. Derbys gegen den 1. FCK waren immer etwas Besonderes und das ist bis zu einem gewissen Grad auch gut so. Was sich am 11. September abgespielt hat, möchte man allerdings nicht unbedingt sehen.

Von Anfang an wurde getreten und gekloppt und wer war schuld? – Natürlich der Schiedsrichter! Haben die Verantwortlichen der beiden Vereine, damit meine ich nicht unbedingt die Trainer, in der Vorbereitung den Spielern nicht mitgegeben, bei aller Derby-Brisanz Fußball zu spielen und nicht Fußball zu treten? Wenn ich mir die beiden Springaufmännchen Kientz und Dick betrachte, muss ich den Eindruck gewinnen, dass dies nicht der Fall war. Wenn das auch noch so weit geht, die eigenen Kollegen anzugehen beziehungsweise nach einem 40-MeterSpurt den Linienrichter zu bedrängen, dann wäre es doch besser gewesen, diese Herren wären von Anfang an in der Kabine geblieben.

Wenn sich nicht einmal die Verantwortlichen des Vereins beherrschen können, wie soll da eine positive Atmosphäre unter den Spielern entstehen? Deeskalation ist ein Fremdwort, dessen tiefere Bedeutung die beiden Herren intensiv studieren sollten. Solches Verhalten beeinflusst die Spieler und führt letztendlich zu vergifteter Atmosphäre unter den Zuschauern.

Nein meine Herren, nicht nur der Schiedsrichter hatte einen weniger guten Tag. Wie soll er auch, wenn sich das Umfeld nicht beherrschen kann? Ich unterstelle den Verantwortlichen, sie haben schlichtweg in der Vorbereitung des Spiels versagt, indem sie ganz offensichtlich nicht positiv auf Ihre Mannschaften eingewirkt haben. Das sind teilweise noch sehr junge Spieler, die einer gewissen Vorbildfunktion ihrerseits bedürfen. Die Äußerung des TV-Kommentators, er sei froh, nicht Vater eines Sohnes zu sein, mit dem er dieses Spiel betrachtet, sollte ihnen zu denken geben.

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Wir haben das Spiel während unseres Urlaubs in Norddeutschland gesehen. Es war unverschämt und eine Frechheit, was sich beide Mannschaften da geleistet haben. Immerhin war das Spiel ja im ganzen Land zu sehen. Ein Ärgernis für das zahlende Publikum, die Fernsehzuschauer und jeden Fußballfreund. Beide Mannschaften sehen sich ja auch immer als Aushängeschild der Region. Aber das war unterstes Niveau – wie auf dem Bolzplatz oder bei einer Schulhof-Klopperei.

Eine absolute Schande – und beide Mannschaften haben mit so einem Auftreten nichts im deutschen Profifußball zu suchen. Im Übrigen sollte man sich überlegen, ob in Zukunft während des Spiels nur noch die Mannschaften, das Trainerteam und das Schiedsrichtergespann im Innenraum sein dürfen. Alle sogenannten „Offizielle“ und sonstige „Wichtigtuer“ sollte man auf die Tribüne verbannen.

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Manfred Zeiß
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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3tGdTaa 

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Veröffentlicht
Von
Thorsten Hof
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