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Unsinniges Vorhaben

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Zum Artikel „Denkmalschutz für N 1 hat ,keine Auswirkungen’ auf Pläne“ vom 4. April:

Die in dem Beitrag vorgebrachten Argumente für dieses Projekt sind fantasievoll und gehören zu den sogenannten weichen Faktoren. Sie liefern aber keine bessere Begründung für den völlig unnötigen Neubau in N2 als bisher. Im Gebäude N1 können bei gutem Willen alle Zukunftspläne der Stadtbibliothek umgesetzt werden. Die Kollision mit den harten Fakten des Klimaschutzes ist offensichtlich. Ein Abriss von N2 und Neubau ist weder sachlich, emissionsmäßig noch wirtschaftlich zu rechtfertigen. Neubaupläne sind daher wegen der veränderten Grundlagen zu stoppen.

Die Stadtverwaltung macht ihre guten Absichten mit dem Local Green Deal, beim Hitzeaktionsplan, beim Klimaschutzplan 2030 und den Zielen der Klimaschutzagentur durch die zwangsläufig mit dem Abriss und dem Neubau verbundenen Emission von Treibhausgasen zunichte. Daher sind die Neubaupläne ein unsinniges Vorhaben.

Wozu werden all diese Pläne mühsam von Fachleuten erstellt, wenn sie in vollem Bewusstsein der aufgestellten Ziele von der Verwaltung mit Füßen getreten werden? Der ganze Behörden-Mambo-Jumbo beim Klima wird so zum Kasperle-Theater. Wer die Pläne und Umweltziele ernst nimmt, muss sich durch das Abriss- und Neubauprojekt für die Stadtbibliothek veralbert vorkommen.

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Von
Walter Kohler
Ort
Mannheim
Datum
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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3rnQJFw

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