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Unsäglicher Radschnellweg

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Zu den Leserbriefen „Das schreiben Leser dieser Zeitung zum Radschnellweg durch die Au“ vom 21. März:

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Herr Nachtwey moniert, dass durch die Petition gegen den Radschnellweg der Grünzug behindert würde. Da kann ich nur sagen, dass ich sehr froh darum bin, dass dieser unsägliche Radschnellweg durch diese Petition in der öffentlichen Kritik steht. Gerade in Zeiten der Corona-Krise, wo Abermilliarden von Steuergeldern nötig sind, damit Wirtschaft und Bürger über die Runden kommen, muss doch an den Pranger gestellt werden dürfen, dass für weniger als zwei Kilometer (!) Radweg sage und schreibe 6,5 Millionen Euro ausgegeben werden sollen.

Für diese Verschwendung von Steuergeldern fehlt mir jedes Verständnis. Genauso wenig kann ich nicht verstehen, weshalb ein sogenannter Radschnellweg mit einer zusätzlichen Ampelregelung den Aubuckel queren soll, wo sich doch jeder ausrechnen kann, dass damit bei über 20 000 Kraftfahrzeugen am Tag am Aubuckel in den Stoßzeiten die Autos noch mehr im Stau stehen werden, wahrscheinlich auch die Radfahrer! So eine Verkehrsregelung passt doch überhaupt nicht zu einem Radschnellweg. Für ein Verkehrschaos darf doch nicht massig Geld verschwendet werden.

Glatter Rechtsverstoß

Und die vom Bezirksbeirat Feudenheim ins Spiel gebrachte Radwegvariante mit einem Tunnel oder einer Unterführung durch das Hochgestade darf doch ebenfalls niemals vom Regierungspräsidium genehmigt werden, das wäre ja ein glatter Rechtsbruch: Nach der Landschaftsschutzgebietsverordnung der Feudenheimer Au ist es ausdrücklich verboten, dass das Hochgestade verändert oder geschädigt wird. Würde das Regierungspräsidium eine solche Variante mit einem Tunnel oder einer Unterführung durch das Hochgestade genehmigen, würde die Behörde in meinen Augen einen glatten Rechtsverstoß ignorieren, das darf doch nicht sein!

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Die Ideallösung wäre für mich ein ausgebauter Radweg am Aubuckel und an der Feudenheimer Straße entlang. Hier wäre ausreichend Platz für einen rund vier Meter breiten Radweg und der vorhandene Weg am Aubuckel wäre sogar einer der schönsten von ganz Mannheim – durch Bäume abgeschirmt mit wunderschönem Ausblick zur Au. Karl Schmid, Mannheim

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/2JL0jw6

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