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Ungeheuerliche Bezeichnung

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Zum Debattenbeitrag „Wie stabil ist die neue Bundesregierung, Frau Römmele?“ vom 19. März:

Ich empfinde es als ungeheuerlich, dass Frau Römmele Menschen, die nicht Pazifisten sind, als Bellizisten bezeichnet. Eine andere Kategorie existiert für sie offensichtlich nicht. Das ist eine Herabwürdigung aller, die sich gerade redlich bemühen, ihre Pflicht nach bestem Wissen und Gewissen zu erfüllen.

Um ganz sicher zu sein, dass die Bedeutung, die ich dem Wort Bellizisten gebe (abgeleitet vom lateinischen bellum) zutreffend ist, habe ich im Internet nachgesehen. Dort sind Bellizisten „Anhänger und Befürworter des Krieges, Kriegstreiber“ und weiter „das Wort Bellizisten kommt aus dem Französischen bellicisme und wurde im Deutschen auch als Kriegsverherrlichung bezeichnet.“ Das ist noch heftiger, als ich dachte.

Situation kann fatal bleiben

Zudem erweckt Frau Römmele mit ihrer Bemerkung „Spätestens mit dem Ende des Ukraine-Kriegs dürften parteiinterne und zwischenparteiliche Konflikte das Regierungsbündnis schwer belasten“ den Eindruck, dass es nach dem Krieg genauso weitergehen wird, wie vor dem Krieg.

Niemand weiß, wie der Ukrainekrieg verlaufen wird, es könnte sein, dass auch nach dem Ende des Krieges die Gesamtsituation fatal bleibt. Die Gefahr eines Angriffs durch Putin auf EU/Natoländer ist sicher nicht gebannt. Die anderen Natomitglieder werden nicht gewillt sein, für uns die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Amerika ist weit weg und wer Präsident Biden nachfolgen wird, wissen wir nicht.

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Hildegard Menzel
Ort
Hirschberg
Datum
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Info: Originalartikel https://bit.ly/37VkDdp 

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