Treue Beter ohne Heimat

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Zum Artikel „Das Stadtdekanat wird aufgelöst“ vom 22. Mai:

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Schon lange gibt es Anzeichen der schwächelnden Kirche. Schon lange ist die Vernachlässigung des göttlichen Auftrags zu spüren. Die Kirche ist mit sich selbst beschäftigt. Aber die Schuld der Verantwortung für die Misere dem treuen Beter anzulasten, weil er einfach in dieser Kirche keine Heimat mehr hat und seine Kirchensteuer kündigt, ist nur ein äußeres Zeichen. Die Kirche trägt allein die Verantwortung, die sakralen Gebäude zum Abriss freizugeben. Sie trägt auch alleine die Verantwortung, den Menschen ihre geistige Heimat zu entziehen. Sie trägt auch die Schuld für den Vertrauensverlust und die Distanz zu den Menschen.

Reichtum der Kirche bekannt

Niemand glaubt die Beteuerung der Kirche, die sakralen Gebetsräume könnten finanziell nicht mehr erhalten werden. Sehr bekannt ist der Reichtum der Kirche. Hier zeigt sich schlichtweg die Leichtfertigkeit. Mit einem Feuereifer haben die Gläubigen durch die Jahrhunderte ihre Kirche errichtet und heute ist dieses Zeugnis der Christenheit ein Abriss wert. Noch 2012 zum Katholikentag wurden 17 000 000 Euro für die Kirchen in Mannheim aufgewendet. Dieser Sinneswandel ist ein Bankrott. Mit der Erneuerung der Kirche könnte noch ein Aufbruch gelingen.

Elisabeth Weiss, Mannheim

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