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Leserbriefe Steigerung um 100 Prozent

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Zum Artikel „Heizen mit Gas kostet 300 Euro mehr pro Jahr" vom 18. Dezember 2021:

Es wäre fast erträglich, wenn diese Zahl „300 Euro Mehrkosten pro Jahr“ stimmen würde. Nur leider ist sie falsch. Der Gaspreis für 2022 hat sich inzwischen verdoppelt. Ihre Zahlen beziehen sich, wie angegeben, auf einen Jahresverbrauch von 20 000 kWh. Der günstigste Anbieter in Südhessen verlangt nach Auskunft von Verivox 9,29 Cent/kWh. Das sind dann 1858 Euro. Hinzu kommt die Grundgebühr von 180 Euro. Das macht in Summe 2038 Euro pro Jahr.

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Von
Martin Geiger
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Es wäre schön, wenn ich mich verrechnet hätte. Aber die Preiserhöhungen meines derzeitigen Anbieters bestätigen diese Steigerung um etwa 100 Prozent! Dazu kommen die steigenden Preise für Kraftstoff und Strom und eine kontinuierlich steigende CO2-Abgabe.

Wir werden im Jahr 2022 eine noch nie gekannte Inflation erleben, deutlich über zehn Prozent. Diese erhöhten Energiepreise betreffen alle Branchen und verteuern die Produktion und Transport. Und die politisch motivierte Verzögerung der Inbetriebnahme von NordStream2 trägt nicht zu einer Entspannung bei, im Gegenteil.

Leserbriefe sind in keinem Fall Meinungsäußerungen der Redak ...

Leserbriefe sind in keinem Fall Meinungsäußerungen der Redaktion. Ein Recht auf Veröffentlichung gibt es nicht. Die Redaktion behält sich sinnwahrende Kürzungen vor, anonyme Zuschriften werden grundsätzlich nicht veröffentlicht. Der Umfang der Briefe ist auf 2000 Zeichen begrenzt.  Aufgrund der Vielzahl der Zuschriften kann es bisweilen zu einer verzögerten Veröffentlichung eines Briefes kommen.

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Alle Lebensbereiche sind davon betroffen. Diese gestiegenen Kosten werden letztendlich vom Verbraucher, uns Bürger, getragen werden müssen.

Rainer Tiede, Biblis

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