AdUnit Billboard

Stadtteile sollen Einnahmen bringen

Lesedauer

Zum Artikel „Bewohnerparkzonen für Buga bleiben vielleicht auf Dauer in Mannheim“ vom 5. Februar:

Der Artikel löst die Befürchtung aus, dass hier ein vorgeschobener Grund (Buga 2023 mit Anwohnerschutzkonzept) genannt wird, um dauerhaft in den betroffenen Stadtteilen kostenpflichtige Bewohnerparkausweise einzuführen. Viele Stadträte lehnen schon jetzt eine Befristung der kostenfreien Bewohnerparkzonen ab. Hierbei ist unter anderem die Stadträtin, Frau Isabel Cademartori, der Meinung, dass die betroffenen Bewohner es ganz schön finden könnten, diese Regelung dauerhaft beizubehalten. Das kann in Stadtteilen mit großem Parkplatzdruck (Innenstadt) vielleicht so sein, nicht jedoch in den genannten Stadtteilen. Ich rate zu einer entsprechenden Bewohnerbefragung.

Es ist mehr als fraglich, dass die Stadt für die Anschaffung und Montage der Verkehrsschilder zirka 500 000 Euro ausgibt und diese nach der Buga wieder abbauen beziehungsweise verschrotten lässt. Ein Beibehalten der Bewohnerparkzonen und ein Übergang zur Kostenpflicht sind wahrscheinlich. Die Maßnahme hat den Anschein einer Abzocke und scheint ein weiterer Schritt zu sein, Autofahrern in Mannheim das Leben immer schwerer zu machen.

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3Bv6q1t

AdUnit Mobile_Footer_1