Stadtratsmandat niederlegen

Von 
Leserbrief-Schreiber: Roland Karschits
Lesedauer: 

Zum Artikel „Chris Rihm nun Grüner“ vom 21. Januar:

AdUnit urban-intext1

Nach Roland Weiß (SPD/ML), Thomas Hornung (Grüne/CDU) hat auch Chris Rihm (CDU/Grüne) das politische Wechselfieber im Mannheimer Gemeinderat vollzogen. Natürlich ist es legitim, seine politischen Ansichten zu ändern und daraus die Konsequenzen zu ziehen, aus der Partei auszutreten und sich einer anderen politischen Gruppierung anzuschließen. Allerdings ist es keineswegs konsequent, sondern eher beschämend, den bei der Gemeinderatswahl vom Wähler erhaltenen Auftrag einfach in die neue Partei mitzunehmen.

Das vom Wähler erteilte Gemeinderatsmandat bezieht sich zwar auch auf die Person, aber ebenso auf die Partei. Ergo haben die Mannheimer Wähler Chris Rihm als Mitglied der CDU in den Mannheimer Gemeinderat gewählt und nicht Chris Rihm als Mitglied der Grünen-Fraktion. Folglich wäre es nur konsequent, wenn er sein Stadtratsmandat niederlegen würde und sich bei der nächsten Gemeinderatswahl als Mitglied der Grünen-Fraktion dem Wähler stellen würde.
Roland Karschits, Mannheim

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/3pkfKhZ