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Schieflage immer größer

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Zum Artikel „42 000-Euro-Urlaub wegen Pannen beim Coronatest-Ergebnis fast geplatzt“ vom 29. Juli

Es ist nichts Neues, dass bei Corona-Tests Pannen passieren und natürlich ist dies besonders ärgerlich im Zusammenhang mit einer Urlaubsreise. Mir erschließt sich jedoch nicht, warum der „MM“ dies in einem überdimensionierten Artikel anhand einer gut zweiwöchigen Urlaubsreise für zwei Personen zu einem Reisepreis von 42 000 Euro darstellen muss. Dies passt absolut nicht in diesen Tagen!

Wir hören täglich von der hohen Inflationsrate, viele Menschen haben ums Überleben zu kämpfen aufgrund hoher Lebensmittelpreise und gestiegener Energiekosten, die Tafeln sind überfüllt und so weiter. Muss es da nicht sehr vielen Menschen als purer Wahnsinn erscheinen, von einer Reise zu einem solchen Preis zu lesen, die sich ein Normalverdiener niemals im Leben leisten kann? Ich gönne dem offensichtlich sehr betuchten Ehepaar aus Ludwigshafen jede Art von Urlaub. Doch in Zeiten, in denen die soziale Schieflage immer größer wird, sich zurzeit viele gar keinen Urlaub leisten können, sollte man auf diese Art von Berichterstattung verzichten!

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Von
Manfred Lang
Ort
Mannheim
Datum
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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3JAofAt 

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