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Respektvoll auf beiden Seiten

Lesedauer

Zum Thema Polizeieinsatz in Mannheim:

Ich habe über 40 Jahre in Mannheim gerne gearbeitet und gelebt und bin aus Altersgründen vor einem Jahr nach Norddeutschland in die Nähe meiner Tochter umgezogen. Den „Mannheimer Morgen“ habe ich, um jederzeit über das Neueste in Mannheim informiert zu sein, aber weiterhin abonniert.

Sehr gerne lese ich immer wieder die Leserbriefe. In der „MM“-Ausgabe vom 24. Mai sind mir zwei Beiträge zum Polizeieinsatz während der Kontrolle eines psychisch kranken Mannes besonders aufgefallen. Zum Einen der Brief des Herrn Groß/Schriesheim und zum anderen der des Herrn Haessler/Weinheim. Beiden Beiträgen kann ich vollinhaltlich nur zustimmen.

Herr Haessler weist ausdrücklich darauf hin, dass man den Polizeibeamten bei einer Kontrolle Folge zu leisten hat, da diese auch nur ihre Arbeit tun. Der Betroffene hätte also mit keinerlei Konsequenzen rechnen müssen, das leuchtet wohl jedem ein. Gutes Benehmen und Respekt vor Anderen sollte eigentlich das Ergebnis einer guten Kinderstube sein.

Auch dem Beitrag von Herrn Groß muss ich voll zustimmen. Der Verstorbene, der psychisch krank war und für Mitmenschen hätte gefährlich werden können, hätte sich doch wohl bestimmt besser in fachärztliche stationäre Behandlung begeben müssen. Die Polizei, die tagtäglich mit allerlei unangenehmen Menschen zu tun hat, die sich alles erlauben und manchen Kreisen sogar noch als Helden imponieren, kann einem nur leidtun, zumal sie wohl aus der Politik niemanden hinter sich stehen hat, der sie gegenüber schlechten Zungen in Schutz nimmt.

Ketzerei und Verleumdung

Warum ist es Polizeibeamten nach einem solchen Einsatz nicht möglich, sich gegen Schlechtschwätzer zu verteidigen, die beim Einsatz nicht dabei waren und einfach wegen Ketzerei und Verleumdung anzuklagen sind? Wer steht hinter den Polizeibeamten, die morgens bei Dienstantritt nicht wissen, ob sie abends zu Frau und Kindern wieder heimkommen? Würde es der Bundestagsabgeordneten Gökay Akbulut (Die Linke) denn gefallen, wenn sie bei ihrer Arbeit angespuckt oder tätlich angegriffen würde? Ein solches Fernsehinterview würde mich wahnsinnig interessieren!

Anmerken möchte ich an dieser Stelle, dass ich seit über sechs Jahrzehnten Autofahrerin bin und wiederholt auch in Polizeikontrollen geriet, die immer freundlich und respektvoll auf beiden Seiten verlaufen sind.

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Von
Ingrid Irannejad
Ort
Lengede
Datum
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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3Q3qL53

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