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Pfand gegen den Müll

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Zum Artikel „Zusätzliches Geld für Jugend“ vom 19. Januar:

Die Freien Wähler in Ladenburg haben zum Thema Sauberkeit in der Stadt vorgeschlagen, Ablagen für Pizzakartons anzubringen. Das kann ich nicht nachvollziehen, denn die anzuschaffenden Ablagen (Ansatz 5000 Euro) werden vermutlich eher dazu beitragen, dass noch mehr Pizzaschachteln das Stadtbild „zieren“ werden.

So könnte eine Problemlösung aussehen: Die Nutzerinnen und Nutzer sollten dafür zur Kasse gebeten werden. Mit Geldbeträgen, die im Portemonnaie spürbar sind. Etwa fünf Euro je Pizza-Karton als Pfand. Diese Zusatzausgaben werden meines Erachtens zum Umdenken führen. Wer es vorzieht, die Pizza gleich an Ort und Stelle zu verspeisen oder aber im eigenen Gefäß transportiert, schont die Umwelt. Zugegeben, das Problem gilt gleichermaßen für die beliebt-berüchtigten „To-go-Becher“. Becher fallen, der Schwerkraft gehorchend, unterwegs einfach auf den Boden. „Die Stadtverwaltung wird sich schon darum kümmern.“

Wie wäre es mit zwei Euro Pfand je Becher? Wer einen eigenen (Isolier-)Becher mitführt, trägt zur Problemlösung bei. Die Ausgaben für Müllentsorgung und Straßenreinigung werden reduziert, die Stadt wird ansehnlicher!

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3rQcME7

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