Eilmeldung : Infektionsschutzgesetz mit Bundes-Notbremse geht durch den Bundesrat

Parkstreifen Richtung Innenstadt

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Leserbrief-Schreiber: Thorsten Schurse, Mannheim
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Zum Artikel „Wo sollen die Gärtner parken?“ vom 23. Mai:

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Die Einschätzung des Herrn Losert, dass es in der Feudenheimer Straße keine Probleme durch die vielen parkenden Kleingärtner-Fahrzeuge gebe, ist nicht nachvollziehbar: Die Menschen aus den Autos müssen ja irgendwie ihre Kleingärten erreichen – dies geht nur über den Fahrradweg, da der Fußweg zwischen östlicher Riedbahn und Klinikum von bis zu über 100 Fahrzeugen zugeparkt ist. Auf dem Radweg kommen Fahrräder, Elektro-Tretroller und Mofas aus beiden Richtungen – alles legal, da der Weg dafür freigegeben ist. Hinzu kommen die Autos, die zu ihren „Parkplätzen“ auf dem Gehweg fahren. Auf dem Radweg sind hier also unterwegs: Fußgänger und alle Arten von Rädern/Zweirädern bis 25 km/h aus beiden Richtungen sowie Autos.

S-Pedelecs ökologisch sinnvoll

Damit ist ein zügiges Vorwärtskommen für die Radler nicht mehr möglich, sie müssen ständig in Bremsbereitschaft sein. Es könnte ja ein Kind plötzlich zwischen den Autos herausspringen, ein Rollatorfahrer vom geraden Weg abkommen oder eine Autotür aufgehen.

Eigentlich wäre der Radweg in der Feudenheimer Straße sehr gut geeignet, um ihn auch für S-Pedelecs freizugeben, das sind Elektroräder, die bis zu 45 km/h fahren dürfen und das ideale Fortbewegungsmittel sind, um in der Stadt schnell vorwärtszukommen. Dieses ökologisch besonders sinnvolle Fortbewegungsmittel würde die Situation auf dem Radweg jedoch weiter verschärfen. Alle anderen ökologisch sinnvollen Verkehrsmittel werden hier ja bereits heute ausgebremst. Mit der derzeitigen Situation kommen wir zu keiner ökologischen Verkehrswende. Wenn das Parken von Autos hier unbedingt weiterhin nötig ist, bleibt nur, den rechten Fahrstreifen der Feudenheimer Straße in Richtung Innenstadt zu einem Parkstreifen zu machen. (von Thorsten Schurse, Mannheim)

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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/2ATFWva