Ökologischere und billigere Alternativen

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Zum Artikel „Kritiker: Brief an die Stadt“ vom 25. Januar:

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Panorama-Steg und Gewässer im Landschaftsschutzgebiet – ist das ein ökologischer Grünzug? Wussten die Gemeinderäte und -rätinnen 2017, welche Entscheidung sie mit dem sogenannten Leitentscheid getroffen haben? Der Text klang gut: „Ökologische Gestaltung des Grünzuges.“ Leider sieht die Realität in vielen Punkten anders aus: Den Panoramasteg in das Hochgestade des Landschaftsschutzgebietes Feudenheimer Au mit rund 300 Tonnen Stahlbeton zu bauen, vernichtet Flora und Fauna im Hochgestade.

Zudem würde ein breiter Lkw-Weg in der Au zum Panoramasteg den Boden versiegeln. Dieser betonierte Panoramaweg ist ein eklatanter Verstoß gegen die Landschaftsschutzgebietsverordnung Feudenheimer Au. Diese wurde unter viel Mühe mit der Landwirtschaft vor Jahren ausgehandelt und wird nun mit einem Federstrich ausgehebelt.

Sind die Opfer der Mannheimer Landwirte umsonst gewesen?

Grundwasserspiegel sinkt

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Um den Wasserspiegel des 1,6 Hektar großen Au-Gewässers in heißen Sommern auf Niveau zu halten, ist geplant, zwei Brunnen in der Au zu bohren. Mit dem gepumpten Grundwasser sollen auch die Bäume auf dem Spinelli-Gelände gewässert werden. Wie senkt sich dadurch der Grundwasserspiegel und welche Folgen hat das für die Kleingartenanlagen und die Landwirtschaft in der Au? Es gäbe Alternativen, die ökologischer und deutlich billiger wären. (von Richard Karl, Mannheim)

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