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"Magere Zeiten fürs Sparschwein" Nur ein bekannter Rundumschlag des Verbraucherschutzes

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Zum Artikel „Magere Zeiten fürs Sparschwein“ vom 28. Oktober:

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Dieser Artikel kann nicht gerade als Referenz für einen Wirtschaftsteil einer Regionalzeitung mit Anspruch herhalten. Nach einer Analyse der aktuellen Zinssituation und der für Sparer und Verbraucher hieraus resultierenden negativen Zinsen nach Inflation und gegebenenfalls Steuer, folgt dann anstatt eines Lösungsversuches der bekannte Rundumschlag des Verbraucherschutzes.

Undifferenziert werden sämtliche genannten Finanzanlageinstrumente dadurch abqualifiziert, dass hier der Berater (aus Bank, Versicherung oder Finanzanlagevermittlung) ja durch den Verkauf der Produkte Geld verdient. Von bedarfsorientierter Beratung, von aufsichtsrechtlich vorgegebener Geeignetheitsprüfung in diesen Bereichen, von der FinVermV und MiFID hat man scheinbar weder beim Verbraucherschutz noch in der Wirtschaftsredaktion des „MM“ bisher etwas gehört?

Keine Lösungsalternativen

Aber wie immer kommt das Beste zum Schluss: Der Verbraucherschützer findet doch noch eine Lösung für den Notstand der geplagten Anleger: nämlich die Investition in Musik- und Sportunterricht der Enkel! Und was machen jetzt die Anleger ohne Enkel? Gibt es noch sachliche, fachlich fundierte Recherche eventuell mit gegebenenfalls möglichen Lösungsalternativen im „MM“? Keine Substanz bei einem Thema, das den größten Teil der Gesellschaft betrifft, mit großer Unsicherheit in der Bevölkerung, einer Entschuldung des Staates zulasten der Bürger, einer wackliger werdenden gesetzlichen Rentenversicherung verbunden mit der zwingenden Notwendigkeit privater Vorsorge in einem Bereich, der wenn man den Zahlen glauben darf, den “Sparer“ in den letzten zehn Jahren mal rund 379 Milliarden Euro gekostet hat! (von Christian Schabacker, Mannheim)

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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/329cjRH 

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