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Leserbrief Neue Schrift entwickeln

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Zum Artikel „Verlag zieht ,Winnetou’-Kinderbücher zurück“ vom 23. August:

Zur Winnetou-Debatte liegen mir schwere Fragen auf dem Herzen: Dürfen Afrikaner, Nord- und Südamerikaner, Australier, Ozeanier und Asiaten überhaupt noch klassische Musik aus Europa in langen Roben, Fräcken oder Anzügen aufführen oder handelt es sich sowohl bei der Musik als auch bei der Kleidung nicht um kulturelle Aneignung?

Warum dürfen Europäer keine Dreadlocks tragen, Nichteuropäer aber alle Moden übernehmen, die aus Europa kommen? Ist Rassismus nur ein europäisches Phänomen alter weißer Männer*innen und hat man bei denen vielleicht sogar schon ein Rassismus-Gen nachgewiesen, das anderen Populationen gänzlich fehlt?

Sollten wir nicht anfangen, eine neue, europäische Schrift mit eigenen, bisher nicht da gewesenen Schriftzeichen zu entwickeln, da unser Alphabet eindeutig auf die altägyptische Silbenschrift, das phönizische Alphabet und frühe mesopotamische Keilschriftmuster zurückgeht, was wiederum eine kulturelle Aneignung ist? Mir fallen bestimmt noch mehr Fragen ein, wenn ich mich anstrenge. Aber muss ich mir das wirklich antun?

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Rolf Menz
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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3R35OHs

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