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Neue Probleme

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Zum Artikel „Städte wollen Afghanen aufnehmen“ vom 21. August:

Der Überbietungswettbewerb hat begonnen. Gedrängt von Organisationen wie „Sicherer Hafen“ und der Flut an Medienberichten, lassen Politiker und Stadtverantwortliche jegliche Vernunft beiseite. Eine Stadt wie Mannheim, die ohnehin einen zu hohen Ausländeranteil hat, in der es an den Brennpunkten bisher schon ungelöste Probleme mit den Zugewanderten gibt, wo Wohnungsnot herrscht, will sich jetzt noch damit schmücken mehr Afghanen aufzunehmen, als zugewiesen werden.

Notwendiger Prozess

Bei allem Verständnis für den Freiheitswillen der Menschen in Afghanistan, dieser ist nicht durch einen ungebremsten Exodus lösbar. Die Afghanen müssen im Land die Veränderungen herbeiführen, so wie das auch unsere europäische Geschichte zeigt. Es war ein großer Fehler militärisch in Afghanistan einzugreifen und zu versuchen unsere demokratischen Strukturen aufzusatteln. Das funktioniert nicht in einer Gesellschaft, die kulturell und religiös allenfalls mit den Europäern des Mittelalters vergleichbar sind. Den notwendigen Entwicklungsprozess kann man den Afghanen nicht ersparen. Und wir lösen keine Probleme, indem wir einige Tausend Familien hierher holen. Nein, wir schaffen neue Probleme, diesmal aber im eigenen Land.

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Von
Peter Kreb
Ort
Mannheim
Datum
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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3yVgm1j 

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