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Leserforum Nationaltheater größtes Subventionsgrab

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Zum Leserbrief „Keine Beleidigungen zum Frühstück“ vom 31. Mai:

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Sehr geehrter Herr Götz! Satire kann unsäglich sein in Anbiederung versus Verhöhnung. Humor hingegen gibt’s zum Nulltarif, erfreut das Herz – so es sich nicht um Galgenhumor handelt. Entgegen Ihrer Empfindung hat für mich Herr Dettlinger einen Turbo-Reifeprozess absolviert. Seine Kolumne schmälert keineswegs seinen Ressortauftrag. Das besorgte die von Entsetzen gepackte Staatsführung in Selbstermächtigung in Dank des Volkes Demutshaltung in nicht für möglich gehaltenem Ausmaß.

Aggression statt Langmut

Wer dabei für die Kulturaktiven eine Lanze bricht, sollte allerdings immer im Hinterkopf haben, dass der Mannheimer liebstes Kind, das Nationaltheater, auch dessen größtes Subventionsgrab ist. Wer daran rührt, diesen Stern am Mannheimer Himmel kritisiert, erfährt, zu welchen reaktiven Entrüstungsstürmen feudalistisch Denkende in der Lage sind. Denn damals wie heute löhnen alle für den Genuss Weniger. Viele Informationen bewegen unser Gemüt strapaziös. Belasten über Gebühr wie ein Kropf. Unglücklich werden wir dann, wenn wie äußeren Anwürfen Aggression statt Langmut mit dem Ziel entgegenstellen. In dieser Gesundbrunnen-Haltung wünsche ich auch Ihnen, Herr Götz, tägliche Bereicherung!

Andreas Wenig, Mannheim

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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3xbpvlQ

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