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Mutlos und traurig

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Zum Artikel „Es geht um Selbstbestimmung“ vom 22. Dezember:

Mit zahlreichen Frauen in einer Krisenschwangerschaft und mit einigen Menschen nach Abtreibung hatte ich zu tun. Die Streichung des § 219 a macht mich unsagbar traurig. Schon seit Jahren versuche ich, den ungeborenen Kindern eine Stimme zu geben, die nach unserem Grundgesetz ein Recht auf Leben haben, gerne leben möchten! Die Würde des Menschen ist unantastbar, auch die des ungeborenen Kindes.

Dass jedes Jahr in Deutschland über 100 000 ungeborene Kinder abgetrieben werden, verdeutlicht, dass wir in einer Gesellschaft leben, die es leider nicht vermag, die Schwächsten zu schützen. Die Streichung des § 219 a ist ein weiteres Eingreifen staatlicher Seite, um den ungeborenen Kindern, die ohnehin kaum Rechte haben, noch mehr das grundlegende Recht, das Recht auf Leben, zu nehmen.

Die Wahrheit ist, es ist kein Zellhaufen, sondern ein Mensch seit der Befruchtung, von Gott erschaffenes Leben. Das Herz des ungeborenen Kindes schlägt schon seit dem 18. bis 25. Tag. Das Video „Der Stumme Schrei“ des früheren Abtreibers Dr. Nathanson zeigt die traurige Realität der chirurgischen Abtreibung. Viele Abtreibungsbefürworter haben ihre Meinung inzwischen geändert, auch die frühere Direktorin einer Planned Parenthood Abtreibungsklinik, die US-Amerikanerin Abby Johnson.

Abtreibung hinterlässt bei vielen Frauen Spuren. Eine Abtreibung bedeutet für einige Frauen ein Trauma, ein Verlusterlebnis. Ich kenne das große Leid vieler Frauen, die abgetrieben haben, ihren tiefen Schmerz, ihre Verzweiflung. Depressionen, Suizidgedanken, ihre häufigen Beziehungsprobleme und Probleme in der Sexualität, Bruch der Beziehung zum Partner, Entwickeln von Süchten, Drogenkonsum.

Die Konsequenzen der vielen Abtreibungen sind jedoch noch viel weitreichender: Die Kinder fehlen überall, ganze Generationen werden zerstört, eine kinderarme Gesellschaft wird noch mutloser und trauriger.

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3HbKMR5

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