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Müssen die Bauern schützen

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Zum Artikel „Bagger räumen Weizenfelder ab“ vom 8. Juli:

In dem Artikel wurde auf Verschwendung von Lebensmittel (Weizen) hingewiesen und in früheren Artikeln des „MM“ auf die Lage der Bauern. Nicht erst die Kriegslage in der Ukraine sollte zu einem Umdenken bewegen. Schon lange wissen wir alle, dass wir auf unsere Umwelt und die Nahrungsmittel achten müssen.

Die Bauern sind uns hier in vielen Fällen schon sehr weit entgegengekommen. Meine Schulkollegen kamen aus Bauernfamilien und ich habe mitbekommen, was es heißt, so einen Betrieb zu leiten, und wie viel Herzblut darin steckt. Diese Menschen arbeiten für uns. Arbeiten täglich bei jeder Witterung und beginnen den Tag in der Früh und beenden diesen am späten Abend. Haben keinen Urlaub und sollen Ihre Ware auch noch so günstig, wie möglich an den Großhandel weitergeben.

Wertvolles Ackerland genommen

Jetzt bekommen sie auch noch immer mehr wertvolles Ackerland genommen, wie es zum Beispiel in Ladenburg in Planung ist. Das Gelände zwischen Industriegebiet Ladenburg und Ilvesheim soll zugebaut und somit einer der besten Ackerböden zubetoniert werden. An uns allen liegt es, unsere Bauern zu unterstützen. Wir müssen viel mehr Lebensmittel aus der Region kaufen, beim Erzeuger. Außerdem sollten wir nicht hinnehmen, dass wir uns, wenn es so weitergeht, in Zukunft nicht mehr selbst ernährenkönnen. Unterstützung für die Bauern ist der erste Weg zur Unabhängigkeit.

Wohin das bloße und unumsichtige Ausführen von Prozessen nach Erhalt einer Ausschreibung führen kann, zeigt sich einmal mehr am Beispiel der Baumaßnahme an der A5 bei Ladenburg. Die Vernichtung von erntereifem Weizen wurde billigend in Kauf genommen, um der bereits „gut“ organisierten Baumaßnahme ohne Skrupel gerecht zu werden. Da fehlt mir jegliches Verständnis.

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3PiPX64

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