Mit Vernunft Probleme lösen

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Zum Interview mit Martin Herrmann „Es ist Gefahr im Verzug“ vom 4. Januar:

Herrmann breitet ein angstauslösendes Szenario aus: drohende Unbewohnbarkeit unseres Planeten, Fluten, Dürren, Waldbrände, Hitzesommer, zukünftige Pandemien, größte Gesundheitsgefährdung, sehr gefährliche Situation und so weiter. Kommt uns diese Panikmache nicht bekannt vor? Ja, die hat sich in der Corona-Krise schon bewährt, sollte also auch in der Klima-Krise gut funktionieren. So könnten demnächst Klima-Gesetze und Freiheitseinschränkungen beschlossen werden, die wiederum unsere Grundrechte massiv verletzen und mit dem Rechtsstaatsprinzip unserer Demokratie unvereinbar sind.

Der Weltklimarat behauptet, dass nahezu 100 Prozent aller Wissenschaftler der Meinung sind, dass das menschengemachte Spurengas CO2 maßgeblich für den Anstieg der Weltdurchschnittstemperatur verantwortlich ist. Weniger bekannt ist, dass sehr viele Klimaexperten, die man gerne als „Klima-Leugner“ ausgrenzt, darauf hinweisen, dass das Problem viel komplexer ist, und die durchgeführten „Metastudien“ wertlos sind.

Klimawandel gab es schon immer, vor 9000 Jahren war die Sahara noch ein grünes Paradies. Klimaschutz ist geboten, aber die Rettung der Welt hängt nicht davon ab, ob Deutschland seinen CO2-Ausstoß reduziert, und schon gar nicht um den Preis mit der politischen Energiewende-Ideologie Deutschlands Wirtschaft und unseren Wohlstand zu ruinieren. Statt die Menschen mit von „Worst Case“-Modellierern hochgerechneten Untergangsszenarien in Panik zu versetzen, sollten wir alle kompetenten Experten ergebnisoffen anhören, gemeinsam abwägen und in aufgeklärter Vernunft die Probleme lösen. Denn wir wissen aus jüngster Erfahrung, Angst macht krank, behindert vernünftige Entscheidungen und gefährdet unsere Demokratie.

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Hartmut Gossel
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Kommentar von
Marc Stevermüer
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