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Leserbriefe Millionen versenkt

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Zum Artikel „Willkommen in ,The Länd’“ vom 30. Oktober:

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„THE LÄND“ soll Baden-Württemberg also in der Welt bekannt machen und für das Land werben. Ist diese Wörterzusammenstellung denn dafür geeignet? Und wozu brauchen wir das für diese Unsumme? Der englische Artikel, immerhin gendergerecht, das „THE“ und das Kunstwort „LÄND“, das wohl vom silbenamputierten „Ländle“ kommt, steht zufällig, ungereimt und hingedrückt nebeneinander.

Einen Sinn geben diese beiden Wörter nicht. Sprachlich ist es nichtssagend, leer und unstimmig. Kein Werbeträger. Sicher nicht. Und warum braucht Baden-Württemberg noch extra Werbung? Leute sollen hergelockt werden? Dann dürften aber nicht hier diese Plakate aufgehängt werden? Denn hier machen sie keinen Sinn und gähnen nur die Betrachter sinnlos an. Nur eine Kommentatorin trotz aller Bedenken und setzt sich für das in den Raum Gestellte ein, lobhudelnd und schiebt sich unverstanden ins Abseits. Es ist ein Skandal, dass so viel Geld rausgeschmissen wurde. Es hätte andernorts sinnvoller eingesetzt werden können. Solche Regierungsideen braucht kein Land. Da lernen wir doch lieber Hochdeutsch

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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3DbLtIM

Die Zielgruppe ist doch klar! Hällo Refuggies, welcome in „THE LÄND“ wo Milk and Honey fließen.“ Um im Denglisch zu bleiben.

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Dass man sich über Geschmack streiten kann, ist nun wahrlich eine Binsenwahrheit. Darum geht es mir auch nicht. Was mir bei der Durchsicht des Artikels als erstes durch den Kopf ging, war: Wie erscheint denn ein typisch deutscher Buchstabe wie das „ä“ in einem englischsprachigen Medium? Wird denn dieser Buchstabe zur Not denn auch auf Englisch erklärt? Wenn Baden-Württemberg tatsächlich ein so lukratives Land für Fachkräfte ist, warum dann eine solch aufwendige Werbekampagne? Nun also als „Sahnehäubchen“ auch noch eine „Auslandsvertretung“ des Landes in London!

Wir locken mit durchaus diskussionswürdigen und vor allem teuren Mitteln ausländische Fachkräfte ins Land und können diesen nicht einmal einen (gesetzlich garantierten!) Kita-Platz einräumen! „Kein dringender Bedarf“ lässt uns die Stadtverwaltung aus aktuellem Anlass dazu wissen. Was glauben denn die VertreterInnen der Stadtverwaltung, wie das auf die Betroffenen wirkt? Sie werden mit glitzernden Werbesprüchen angelockt und müssen sich dann im Zweifelsfall durch die Rechts-Institutionen kämpfen, um hier tatsächlich als Familie versorgt sein zu können.

Kein Geld für Kitas, kein Geld für Luftreiniger in Schulen, aber „The Länd“ positioniert sich mit einer Auslandsvertretung in London? Ist die Frage erlaubt, welches Budget dafür seitens der Landesregierung eingestellt wurde und welche Positionen dafür im Bildungs- und Kulturhaushalt gekürzt wurden?

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Rainer Weber
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