Millionen entgehen

Von 
Leserbrief-Schreiber: Helmut Adelmann
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Zum Artikel „Jubiläum mitten in der Krise“ vom 24. März:

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Leider fehlt in Ihrem Artikel zum 50-jährigen Bestehen von Starbucks jeglicher kritischer Hinweis zum Steuergebaren dieses Konzerns. Damit Starbucks in Deutschland möglichst wenig Steuern bezahlen muss, verschuldet sich die deutsche Starbucks GmbH beim Mutterkonzern, bezahlt Lizenzgebühren an die Mutter, generiert geschickte Gewinn-/Verlustverrechnung und verschiebt Gewinne in andere Länder.

Dadurch entgehen dem deutschen Fiskus mehrere Millionen Euro an Steuern. Ich gehe mal davon aus, dass Starbucks jetzt in der Corona-Krise dennoch die Hand aufhält, um sich von diesem verhassten, Steuern eintreibenden Staat alimentieren und retten zu lassen. Helmut Adelmann, Mannheim

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3tYVtAp

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