Mich überrascht nichts mehr

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Zum Artikel „Wir handeln in einer Notlage“ vom  5. Januar:

Ohne Worte, da kommt jemand aus Afghanistan und scheint sich bestens integriert zu haben, er spricht sieben Sprachen, ist Qualitätsprüfer einer Firma mit unbefristetem Arbeitsvertrag und soll abgeschoben werden – „zum Glück“ für ihn herrschen in Afghanistan die Taliban und so kann er nicht abgeschoben werden. Seine Frau seit sieben Jahren in Deutschland, hat auch einen Job und beide geben ihre Jobs auf, um der kranken Schwester beziehungsweise Schwägerin in Mannheim zu helfen und die Stadt stellt sich quer mit fadenscheinigen Begründungen.

Eigentlich hat man hier genau die Art von Ausländern, die man gerne im Land hat, offensichtlich gebildet, liegen dem Staat nicht auf der Tasche und haben auch soziale und familiäre Kompetenz. Aber hier sagt man nein, das darf nicht sein und will sie lieber gestern statt morgen loswerden.

Familie wird bestraft

Die jugendlichen Täter von Silvester, ja auch da gab es einige am Wasserturm in Mannheim, die sich scheinbar nicht so wirklich integriert haben oder wollen, die dürfen bleiben, beziehungsweise können nicht abgeschoben werden und haben wahrscheinlich nicht mal eine Strafe zu befürchten. Die Familie bestraft man aber dafür, einem kranken Familienmitglied helfen zu wollen. Wir leben echt in einer bekloppten Welt! Hut ab Mannheim, so langsam überrascht mich nichts mehr!

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Von
Thomas Holzner
Ort
Mannheim
Datum

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3ZFFUhN

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Veröffentlicht
Kommentar von
Marc Stevermüer
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